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Schwarz folgt auf Kretschmann

09.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rolf Weber, NT-Neckarhausen. Zum Artikel „Kretschmann kopiert Merkels Slogan“ vom 4. März. Aufgegriffen wird das Kretschmann-Wahlkampfplakat „Sie kennen mich“. Wenn die Grünen damit meinen, alle Wähler assoziieren damit uneingeschränkt positive Erfahrungen, Einschätzungen und Erwartungen zu einer maßgeblich politischen Akteurin, ist dies ein Trugschluss.

16 Jahre Merkel bedeuten in vielen (gesellschaftlichen) Bereichen Deutschlands 16 Jahre Konservierung des Status Quo. Dies macht sich auch in Corona-Zeiten wieder einmal deutlich negativ bemerkbar. Genauso wenig „Spirit“, Eigeninitiative und Visionen kann man (noch) von Winfried Kretschmann erwarten.

Seit über 30 Jahren ist Kretschmann im Wahlkreis Nürtingen unterwegs. Erst mitten in der Endphase des Wahlkampfs hat sich in Nürtingen die „Grüne Jugend Nürtingen“ als „eine eigenständige Jugend-Partei“, konstituiert. Dies sagt doch schon vieles über die bisherige Vorbildfunktion aus.

Zwischenzeitlich „kennt“ man Winfried Kretschmann zur Genüge. Zehn Jahre an der Regierungsspitze sind mehr als ausreichend. Ich wage die Prognose, dass Kretschmann, sollte er nochmals die Mehrheit erringen, spätestens nach der Halbzeit in den politischen Ruhestand geht. Um die Öffentlichkeit darauf vorzubereiten wurde der erste Schritt mit seiner Äußerung, dass er sich Grünen-Fraktionschef Schwarz als Nachfolger vorstellen kann, bereits getan.

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Sie predigen Wasser und trinken Wein

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Franziskus will keine ,Vogel-Strauß-Politik‘“ vom 11. Juni. „Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.“ Kardinal Marx ordnet sich den Anweisungen des Papstes unter. Wem ordnet sich der Papst als Oberhaupt…

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