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Schlechte Vorbilder für ihre Kinder

30.01.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ursula Walser, Altenriet. Zum Artikel „IG Metall fordert mehr Geld – Kundgebung auf dem Schillerplatz“ vom 25. Januar. Als ich heute die Zeitung auf Seite 17 aufschlug und die streikenden Metaller sah, mit dem Satz: sechs Prozent mehr Lohn und eine Arbeitszeit, die zum Leben passt, kam mir echt die Galle hoch. Vor allem eine befristete Arbeitszeit auf 28 Stunden.

Wissen die Damen und Herren eigentlich, was ihre Kinder in und nach der Schule an Arbeitszeit absolvieren? Das sind in den höheren Klassen wöchentlich 40 Stunden und mehr. Wie passt das denn zum Leben? Die jetzigen Schüler müssen eine jahrelange verkorkste Schulpolitik – egal welcher Couleur – durchstehen. Eine „Drei“ oder gar „Vier“ reicht nicht mehr, das Abi muss mindestens mit Eins-Komma absolviert werden. Vor den Kindern, die das bis zum Schluss durchziehen, kann ich nur den Hut ziehen. Sie sind für mich die wahren Helden, nicht die Metaller, die alle möglichen Vorteile genießen und auch nicht deren Gewerkschaft.

Ich glaube nicht, dass die Schüler von einer kürzeren Arbeitszeit ihrer Eltern profitieren. Ihre 40-Stunden-Woche bleibt.

Leserbriefe

Sie predigen Wasser und trinken Wein

Roswitha Oberländer, NT-Oberensingen. Zum Artikel „Franziskus will keine ,Vogel-Strauß-Politik‘“ vom 11. Juni. „Im Gehorsam akzeptiere ich seine Entscheidung, so wie ich es ihm versprochen habe.“ Kardinal Marx ordnet sich den Anweisungen des Papstes unter. Wem ordnet sich der Papst als Oberhaupt…

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