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S 21: Renovieren statt Demolieren

01.02.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Leitartikel „Grüne ziehen die Notbremse“ vom 25. Januar. Das Wort Notbremse hat Jörg Hamann gut gewählt in seinem Leitartikel, denn bei S 21 muss dringend die Notbremse gezogen werden. Die Medien berichten ungewohnt deutlich über die gar nicht vorhandenen Genehmigungen zum Bau von S 21: Nix ist am Flughafen außer 5500 Einwendungen im Planfeststellungsverfahren. Nix ist bei dem Tunnelbahnhof, weil das Management für das Grundwasser nicht genehmigt ist und weil keine Lösung für den Brandschutz gefunden wird. Der grüne Verkehrsminister Herrmann sagt dazu in der SWR-Landesschau unter anderem: „Dann kann dieser Bahnhof nicht in Betrieb gehen“. Nix ist auch bei dem Nesenbachdüker, bei dem Abstellbahnhof Untertürkheim und Chaos ist bei der SSB wegen S 21. Wieso wird Stuttgart trotzdem an vielen Stellen im Namen von S 21 massiv zerstört? Wieso schweigen Kuhn und Kretschmann und all die anderen Vertreter des Volkes?

Notbremse ziehen ist deshalb die einzig richtige Lösung: S 21 sofort stoppen und den Kopfbahnhof renovieren mit dem wunderschönen und zweckmäßigen Solardach – Renovieren statt Demolieren. Damit wären ganz viele Probleme schlagartig gelöst: Keine 62 Kilometer Tunnel mehr für den Bahn-Kreisverkehr unter Tausenden von Häusern in Stuttgart, die Hausbesitzer haben wieder Ruhe. Die Mineralquellen wären gerettet und die Zukunft heißt wieder „Bahn für alle“ – die Menschen könnten sich wieder freuen auf ein Leben in Stuttgart und noch viel mehr. Alles nur ein schöner Traum? Nein, man muss es nur wollen!

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