Leserbriefe

Rentenerhöhungen unter der Lupe

07.10.2017, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lydia Hofstadt, Erkenbrechtsweiler. Die Wahl ist gelaufen, ganz anders, als von den Politikern erwartet. Jetzt wird man sehen, was von den vielen Versprechungen der Parteien am Ende umgesetzt wird. Jahrelang wurde uns suggeriert, wie gut es uns geht, aber wenn man den Parteien bei ihren Wahlveranstaltungen zugehört hatte, hörte man, was alles im Argen liegt. Ich habe mir daraufhin mal die Rentenerhöhungen (ohne Mütterrente) der letzten 16 Jahre angesehen und festgestellt, dass im Westen grade mal 18,78 Prozent, im Osten 29,6 Prozent dabei herauskamen. Das sind umgerechnet im Jahr sage und schreibe 1,174 Prozent, im Osten 1,85 Prozent.

Wenn man dann die Steigerung der Lebenshaltungskosten der vergangenen 16 Jahre dagegenrechnet, wird einem schnell klar, wie gut es uns geht. Wenn dann noch der demografische Wandel der Bevölkerung angesprochen und vorgerechnet wird, dass wir Alten auf Kosten der Jungen leben, macht das einen traurig und wütend zugleich. Wir haben doch alle in eine Rentenkasse eingezahlt und das nicht zu knapp.

Erstaunlicherweise wird über Kosten für Flüchtlinge nicht diskutiert, nur eine einzige Partei hat Zahlen genannt und da stockt einem der Atem, das sind sage und schreibe 50 Milliarden Euro im Jahr. Dabei weiß man nicht einmal, wer alles ins Land gelassen wurde und bei uns untergetaucht ist, wie in dem Bericht vom 21. September über den Prozessbeginn gegen einen Syrer beschrieben wurde. Man kann nur hoffen, dass die 25 Identifizierten festgesetzt werden, bevor sie aktiv werden und die weiteren untergetauchten mutmaßlichen 30 Terroristen gefunden werden. Aber, wir schaffen das, gefragt wurden wir dazu nicht.

Leserbriefe

IS-Mitgliedschaft als Schutzargument

Bernd Hummel, Nürtingen. Zum Artikel „Flüchtlinge zeigen sich vermehrt selbst an“ vom 16. April. Die Absurditäten nehmen eine neue Stufe an: „Ich war beim IS und darf in Deutschland bleiben“ und genieße besonderen Schutz. Was wir aber dazu dringend brauchen, ist eine neue Stelle im Bundestag,…

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