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Platzsuche

24.12.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Haußmann, Nürtingen. Zum Artikel „Hohe musikalische Qualität“ vom 22. Dezember. Das Weihnachtskonzert des Hölderlin-Gymnasiums in der Johanneskirche hat auch bei uns Besuchern einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Die Vielfalt der Darbietungen und die musikalischen und gesanglichen Vorträge sind allesamt beim anwesenden Publikum gut angekommen und wurden zu Recht mit großem Beifall bedacht. Gut fand ich auch, dass die Veranstalter bewusst auf die üblichen Weihnachtslieder verzichtet haben, denn diese werden schon bei jeder sich bietenden Werbepause im Fernsehen oder Radio im Überfluss dargeboten.

Bei aller Begeisterung sehe ich mich leider gezwungen, auf eine Unsitte im gesamten Zuschauertrakt hinzuweisen: Schon 20 Minuten vor Beginn der Veranstaltung waren etwa 60 Prozent der Zuschauer in der Kirche, doch die Sitzplätze fast zu 100 Prozent belegt. Auf fast allen Bänken waren zwischen den zum Teil einzeln sitzenden Zuhörern alle möglichen Kleidungsstücke, Handschuhe, Mützen, Schals, teilweise auch Programme, ausgelegt zum Zeichen: Hier ist reserviert! Auf meine diesbezügliche Beschwerde bei einem Programme anbietenden Lehrer und meinen Hinweis auf unsere Eintrittskarten hat er mir nur erwidert, es gebe genügend Sitzplätze für alle und ich könnte ja auch auf die Empore gehen, wo allerdings auch fast alle Plätze besetzt waren.

Für mich ist diese Art der Platzbesetzung für später oder auch gar nicht kommende Bekannte eine grobe Rücksichtslosigkeit gegenüber den rechtzeitig kommenden Besuchern, und dieses Treiben sollte von den Veranstaltern beziehungsweise Verantwortlichen rigoros unterbunden werden. Natürlich sollte dies allgemein gelten, denn es ist ja nicht allein in der Nürtinger Johanneskirche so vorgefallen, sondern passiert wohl überall, wo es keine nummerierten Plätze gibt.

Leserbriefe

Die Kosten des Afghanistan-Einsatzes

Rolf Weber, NT-Neckarhausen. Zu den Artikeln „Verlustreichster Bundeswehr-Einsatz“ und „Abruptes Ende eines langen Krieges?“ vom 15. April. Das deutsche Afghanistan-Engagement ist die Lebenslüge einer ganzen Generation von deutschen Politikern.

Auch hiesige Politiker wie der…

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