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Leserbriefe

Nürtingen und Friedrich Hölderlin

16.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hellmut Kuby, Nürtingen. Zum Artikel „Ein eigenes Haus für Hölderlin“ vom 14. Januar. „Wie anders“ kann man mit Hölderlin umgehen! Ein Lehrstück, ein trauriges, nicht für Hölderlin, für Nürtingen. Ich schäme mich. Für Nürtingen. Denn „nirgends in Deutschland soll der Dichter authentischer und intensiver nacherlebbar sein als in Lauffen“. Dort ist er geboren, mit vier Jahren kam er mit seiner Mutter nach Nürtingen. Es wurde seine Heimat. Hierher kehrte er von seinen Reisen zurück. Hölderlin-Verehrer in der ganzen Welt wissen es, die in der Literatur- und Kulturgeschichte zu Hause sind.

Und welche Bedeutung hatte/hat Hölderlin in seiner württembergischen Heimat? Die Aussage im folgenden Satz trifft genauso für Nürtingen zu. „Auch in Lauffen war es lange so wie fast überall: Hölderlin war für viele ,der Verrückte‘ – und damit basta.“ Was sich in Lauffen seit 1999 geändert hat, geschah in Nürtingen nicht. (Nur: Aus „Stadt der Strickwaren“ wurde „Hölderlinstadt“) Was könnten wir Nürtinger daraus lernen? Es liegt an Personen, an Persönlichkeiten, die Ideen, Visionen haben und bereit sind, sich dafür mit all ihren Fähigkeiten einzusetzen.

Leserbriefe

Kampfflugzeuge mit Atombomben an Bord

Raul Guerreiro, Nürtingen. Zum Artikel „Bundesregierung pocht auf nukleare Abschreckungen“ vom 5. Mai. Weltweit sterben stündlich 6 250 Menschen. Das sind 150 000 pro Tag. Zwei Drittel davon (100 000) sterben ganz normal, weil es an der Zeit ist, ihren Körper zu verlassen und in den nächsten…

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