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Leserbriefe

Multikulti war ein Irrtum

03.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sebastian Kurz, NT-Reudern. Deutschland ist dabei, sich völlig missbrauchen zu lassen. Im Namen der Toleranz und des Dialoges. Man erlebt eine langsame Infiltrierung der Strukturen. Ich bin ebenso für eine Öffnung zum Fremden wie ich die Integration von Strömungen zurückweise, die die Demokratie ins Wanken bringen und universelle Werte in Frage stellen, um ein Weltbild durchzusetzen, das vierzehn Jahrhunderte hinter der Zeit ist.

Wir müssen zu einem friedlichen und respektvollen Zusammenleben zurückfinden, das auf Verbindlichkeit, Gegenseitigkeit und auf echter Toleranz basiert. Wirkliche Toleranz bedeutet, dass man den anderen, sein Umfeld und seine Kultur kennt und akzeptiert. Sie ist das Gegenteil von Gleichgültigkeit und Ignoranz.

Viele Deutsche, vor allem viele Linke, glauben noch immer, der Traum von der multikulturellen Gesellschaft werde irgendwann Wirklichkeit, wenn man den Dingen nur ihren Lauf lässt. Doch das ist ein Irrtum. Multikulti, so wie es bisher gelebt wurde, ist organisierte Verantwortungslosigkeit. Es ist falsch, Minderheiten ohne Kritik mit Samthandschuhen anzufassen und dadurch menschenverachtende Strukturen zu tolerieren. Eine Debatte, wie wir sie momentan in unserer Gesellschaft erleben, war längst überfällig.

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