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Meinungsvielfalt und Andersdenkende

02.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andreas Kaiser, Nürtingen. Zu den Leserbriefen „Gastfreundschaft wird schamlos missbraucht“ vom 10. Juni und „Schamlose Hetze und ausländerfeindlich“ vom 16. Juni. Wer sich an die Bilder der antiisraelischen und gewalttätigen Demonstrationen in Berlin und anderen Städten erinnert, stellt wie Herr Hummel fest, dass es sich bei den Teilnehmern um überwiegend arabischstämmige Mitbürger handelt. Migranten also, die wesentlich zum Wiedererstarken einer antisemitischen Gesinnung in Deutschland beitragen.

Dieser „arabische“ Rassismus nicht nur gegenüber Juden, sondern auch gegenüber Deutschen ist nicht zu leugnen oder gar zu verschweigen und muss mit allen erdenklichen Mitteln bekämpft werden. Der Leserbrief von Herrn Schade ist wieder einmal ein Musterbeispiel für eine grün-ideologisch verbrämte Schmähschrift gegenüber Andersdenkenden.

Ohne auf die genannten Thesen und unerwünschten Wahrheiten von Herrn Hummel einzugehen, wird in Ermangelung von Sachargumenten einzig die von den Grünen, anscheinend gepachtete, „gesellschaftlich vertretbare Moral“ ins Felde geführt. Herr Hummel dann als „Unsinn“-Schreibenden, Ausländerfeind, Hetzer und Rassisten (der Nazi fehlt noch) zu diffamieren ist reine Polemik und kann als üble Nachrede, wie sie immer wieder von grünen Parteimitgliedern wie Herrn Schade oder Frau Pfuderer zu hören ist, aufgefasst werden.

An Chuzpe nicht zu überbieten ist dann noch der Vorwurf an die Zeitung, „Rechte Parolen“ zu verbreiten. Ist das der Dank für die regelmäßige Veröffentlichung links-grüner Pamphlete und Parolen?

Der demokratisch-politische Diskurs lebt doch hauptsächlich von gegenseitigem Respekt und der Toleranz sowie einer sachlichen Auseinandersetzung mit anderen Meinungen, ohne Beleidigungen und Beschimpfungen, ganz im Sinne einer erwünschten Meinungsvielfalt, vom Ökosozialismus bis hin zum Nationalkonservatismus oder von links bis rechts. Das sollten sich auch die Grünen vor Augen halten.

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