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Mehr Wertschätzung für Ruoff-Stiftung

17.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sam Szembek, Kirchheim. Zum Artikel „Gemeinderat hat Sparrunde eingeläutet“ vom 12. November. Hildegard Ruoff lacht mir zu, lebensfroh und kraftvoll, auf dem wunderbaren Foto von Herrn Holzwarth anlässlich ihres 90. Geburtstages. Dieses Foto hängt in meinem Atelier. Ich erfreue mich daran, weil ich Frau Ruoff überaus schätze. Sie ist nicht nur eine professionelle Kunstvermittlerin, die das Werk ihres Mannes seit vielen Jahren immer wieder neu auszuleuchten weiß. Nein, mit der Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung hat sie außerdem einen geistigen Raum, geradezu eine kostbare kleine Akademie geschaffen, die ihresgleichen sucht. Nicht nur das überregionale Publikum, das in ihre Ausstellungen strömt, die vielen Begegnungen und Gespräche im kleinen Rahmen lassen atemberaubend erfahren, mit welchem geistigen Reichtum und philosophischer Tiefe Frau Ruoff lebt, und sie teilt es begeistert und freudig mit.

Kongenial steht ihr der Kurator Michael Maile zur Seite. Dieser hat jahrelang ehrenamtlich und hoch kompetent für die Stiftung gearbeitet. Dass man den vom Kulturausschuss bereits bewilligten Zuschuss halbiert, dass Herr Oberbürgermeister Heirich zunächst Partei für die Ruoff-Stiftung ergreift, dann aber umschwenkt und Herrn Maile zum 400-Euro-Jobber machen will, das zeugt nicht von großer Wertschätzung, und von Geradlinigkeit schon gar nicht. Und eine seriöse Zukunftsperspektive für die Fritz und Hildegard Ruoff Stiftung, und genau darum geht es, ist damit ganz bestimmt nicht gesetzt.

Warum muss Nürtingen seine besten Dinge mit Füßen treten statt sich ihrer zu freuen und stolz auf sie zu sein: sich zu ihnen zu bekennen! Oh Nürtingen.

Leserbriefe

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