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10.03.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Walter Baral, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Zu viele Debatten nichtöffentlich?“ vom 8. März. Endlich spricht ein Gemeinderatsmitglied kritisch über die Arbeit des Gemeinderats. Die öffentliche Schelte der Verwaltung kommt etwas spät, ist aber lobens- und begrüßenswert. Fehlende und immer seltener geführte Debatten im Gemeinderat fallen interessierten Bürgern schon lange auf. Das Ringen um Entscheidungen findet nicht mehr öffentlich statt, sondern in „vorberatenden Sitzungen“. Diese sind nichtöffentlich, werden nur vorberaten und sind damit geheim, obwohl es um wichtige Entscheidungen geht. Die Meinungsbildung findet also unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In einer öffentlichen Gemeinderatssitzung werden dann vor einer Beschlussfassung nur noch sogenannte „Statements“ der Fraktionen abgegeben.

Die Zuhörer (in Neckartenzlingen wegen miserabler Akustik mehr Zuschauer) können wohl mitverfolgen, wie über Angelegenheiten abgestimmt wird. Die Sachverhalte sind für das Publikum aber nicht immer nachvollziehbar. Dies führt zu einer nicht gerade offen geführten Informationspolitik und damit auch zu einem immer größeren Desinteresse an der Kommunalpolitik.

Schade, dass dem so ist. Ein Andersdenken ist gefragt. Es liegt nun an den gewählten Gemeinderatsmitgliedern, sich auch damit zu befassen, sich auf ihre Rechte zu besinnen. Ich hoffe, dass sie dies im Interesse der Bürgerinnen und Bürger und auch im eigenen Interesse bald tun.

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Gastfreundschaft wird schamlos missbraucht

Bernd Hummel, Nürtingen. Köln, Hamburg, Berlin, Stuttgart. Aktuell zeigen asylsuchende Syrer, Libyer, Afghanen oder Iraker wieder Flagge (Heimatflaggen) inclusive dem Halbmond, um auf sich aufmerksam zu machen. Respekt als Gast sieht anders aus. Aber wozu auch Respekt? In Deutschland ist alles…

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