Leserbriefe

Kristin Rose-Möhring und Nationalhymne

15.03.2018, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Hiemer, Neckartailfingen. Zum Artikel „Auto-Aufbrecher in Haft“ vom 6. März und „Scheinatteste für Flüchtlinge? Betroffener Verein schweigt“ vom 7. März. Kristin Rose-Möhring, diese Dame war den meisten bislang wahrscheinlich völlig unbekannt – mir auch. Doch nun hat die Gleichstellungsbeauftragte der SPD im Familienministerium ein weiteres Kapitel im Tollhaus BRD aufgeschlagen und damit ihren Bekannheitsgrad enorm gesteigert. Die Nationalhymne soll gendergerecht geändert werden. „Vaterland“ soll durch „Heimatland“ und „brüderlich mit Herz und Hand“ durch „couragiert mit Herz und Hand“ ersetzt werden. Es ist schon der Wahnsinn, für was unsere Volksvertreter teilweise bezahlt werden.

Erfreulich, dass die neue CDU-Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer gleich deutlich gemacht hat, was sie davon hält. Nämlich nichts. Bislang wollten uns vorwiegend Linke und Grüne eine neue Sprache überstülpen. Ich werde mir jedoch weiterhin einen „Mohrenkopf“ kaufen oder in einer Gaststätte ein „Zigeunerschnitzel“ bestellen. Was wäre denn, wenn die Mainzer Fassenachts-Ikone Ernst Neger noch leben würde? Müsste sich der singende Dachdecker umtaufen lassen? Wie lange darf das Strandbad in Friedrichshafen am Bodensee noch seinen weithin bekannten Namen „Negerbad“ behalten? Auch werde ich weiterhin einen „Flüchtling“ nicht „Flüchtender“ nennen. Wie blöd käme ich mir denn vor, wenn ich zu meinem Enkel sagen müsste: „Schau mal, da fliegt ein gelber Zitronenschmetterer“. Manche Leute haben schon gewaltige Sorgen.

Vermutlich wird man aber als rechtsradikal eingeordnet, wenn man sich stattdessen darüber Gedanken macht, warum ein „polizeibekannter Gambier“ frei rumläuft beziehungsweise sich noch in unserem Land aufhalten darf und massenweise Autoaufbrüche verüben kann. Oder warum Scheinatteste für Flüchtlinge von einem „Verein zur Unterstützung traumatisierter Migranten“ ausgestellt werden. Der Leserbrief „Illegale Einwanderer und unsere Politiker“ bestärkt mich in meiner Meinung voll und ganz.

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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