Leserbriefe

Kinder sind unsere Zukunft!

21.02.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elsa Neufeld, Nürtingen. Zum Artikel „Kretschmanns einsamer Feldzug“ vom 15. Februar. Es geht um Neuordnung der Bildungsfinanzierung. Der Sachverhalt hier ist irgendwie schwer zu verstehen, für mich zumindest. Ich staune, dass aus einer Selbstverständlichkeit ein scheinbar unlösbares Problem entstehen kann. Ich finde, unser Bildungssystem allgemein befindet sich im chaotischen Zustand. In erster Linie sollte sich unser Bildungssystem radikal verändern. Eine angeborene Genialität, und da wären ganz gewiss viele Ausländerkinder dabei, verkümmert ohne eine gute Schulbildung. Wer kann, schickt seine Kinder auf eine Privatschule, Tendenz steigend. Es gibt Gymnasien, Realschulen, Werkrealschulen, Gemeinschaftsschulen, Gesamtschulen, Förderschulen und so weiter.

Bei der Pisa-Studie gehörten deutsche Kinder zu den unbegabtesten. Beim Bildungsministerium sollten eigentlich Alarmglocken läuten! Aber nach einem kurzen Aufschrei und Aufregung verstummten die Stimmen der Widersacher auf nie mehr Wiederhören. Wir sind doch, gewollt oder ungewollt, zum Einwanderungsland geworden. Hier leben Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen. In ferner Zukunft werden sich Deutschland und auch ganz Europa verändern. Vor dieser Tatsache sollte niemand die Augen verschließen. Der Nationalismus in allen Ländern ist nämlich ein „Auslaufmodell“. Unter dieser Betrachtung ist doch offensichtlich, dass sich zuerst unser Bildungssystem komplett verändern muss, sonst wird aus der Integration auch nichts.

Das Niveau aller Einschulungskinder ist so ziemlich gleich, Kinder erlernen sehr schnell eine andere Sprache. Und da muss man ansetzen, alle Kinder gleich gut wahrnehmen! Kinder haben eine ausgeprägte Intuition und Wahrnehmung, sie beobachten ganz genau die Erwachsenen, vor allem ihre Lehrer, deren Verhalten und Abläufe. Mit der Schulbildung steht und fällt alles, auch unsere Bundesrepublik!

Leserbriefe

Frauenrechte sind Menschenrechte

Ursula Funkenweh, Neuffen. Zum Artikel „Feministinnen, lasst die Frauen in Ruhe!“ vom 8. März. „Frauenrechtlerinnen kämpfen um Aufmerksamkeit – aber nicht mehr für die Sache der Frau“, so lautete die steile These der Redakteurin. Eine Ohrfeige für alle Frauen, die sich einsetzen für…

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