Leserbriefe

Keine Ausbildung ist der falsche Weg

20.09.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Manfred Schmalzbauer, Frickenhausen. Zum Artikel „Ausbildung nicht reduzieren“ vom 12. September. Laut Pressemitteilung der IGM in der Nürtinger Zeitung wird die Firma Nagel 2020 keine Azubis einstellen. Da kommt einiges Unverständnis auf. Die Firma, die für eine gute Ausbildung bekannt ist, geht mit dieser Maßnahme in die falsche Richtung. Ein Großteil der Belegschaft hat sicher bei der Firma Nagel eine Ausbildung genossen und ist heute ein wichtiger Baustein in der Firmenstruktur. Da allgemein in der Industrie über fehlende Fachkräfte gejammert wird, ist Aussetzen eines Ausbildungsjahres nicht das richtige Zeichen.

Man sollte der Jugend eine Chance zur Ausbildung geben. Keine Ausbildung ist der erste Schritt zur Altersarmut. Keine Ausbildung, keine Möglichkeit, einen guten Arbeitsplatz mit einer gerechten Bezahlung zu erhalten. Man kann die Altersteilzeit ausbauen, so könnte mancher Beschäftigte, der gesundheitlich oder aus anderen Gründen mit den Anforderungen der heutigen Zeit nicht mehr mithalten kann, aufhören.

Es kann einfach nicht sein, dass man bei Schwächung der Auftragslage dieses auf Kosten der Ausbildung lösen will, im Gegenzug bei guter Auftragslage aber über fehlende Fachkräfte klagt. Da wird das Pferd auf der falschen Seite aufgezäumt.

Bei den Einwanderern wurde schon aufs falsche Pferd gesetzt. Unsere Industrie braucht gut ausgebildete Fachkräfte, die in der Lage sind, die teuren Einrichtungen zu bedienen. Der Ausbildung eine Chance zu geben ist unsere Zukunft.

Leserbriefe

Petrus war verheiratet

Jan Fitzner, Wendlingen. Zum Artikel „Zölibat: Papst enttäuscht Reformwillige“ vom 13. Februar. Warum nur Männer katholische Priester werden können, erklärt der Katechismus der Katholischen Kirche in Absatz 1577: „Jesus, der Herr, hat Männer gewählt, um das Kollegium der zwölf Apostel zu bilden…

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