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Integration oder Abschottung?

11.07.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Rosemarie Menrad, Nürtingen. Für eine gelingende Nachbarschaft und Integration ist das Verhältnis von Anwohnern und Neuhinzugezogenen entscheidend. Ist das Verhältnis 1:1, kann keine Gruppe die andere integrieren, es muss und wird etwas Neues entstehen. Überträgt man dies auf die Anschlussunterbringung beim Waldfriedhof mit 13 Anwohnern, liegt die Zahl der Flüchtlinge bei circa 15, wenn erwünscht ist, dass ein gedeihliches Miteinander entstehen soll. In diesem Fall müssen keine alten Bäume gefällt werden.

Kindergartenkinder und Studenten können den schattigen Aufenthaltsbereich weiterhin nutzen, gemeinsam mit den Neuhinzugezogenen. Bei geplanten 82 Flüchtlingen ist das Verhältnis von Anwohnern zu Flüchtlingen 1:6, das bedeutet, dass nachbarschaftliche Integration unmöglich ist. Da hilft nur eine größtmögliche Abschottung.

Leserbriefe

Demonstranten ohne Maske geht gar nicht

Jürgen Schwinghammer, Neuffen. Zum Artikel „Demonstration ohne Masken in der City“ vom 20. Oktober. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht. Wenn aber in Stuttgart 300 Demonstranten gegen die Maskenpflicht ohne Maske und Abstand demonstrieren und dabei von der Polizei „eskortiert“ werden,…

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