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Insolventer Schlecker bietet 10,1 Millionen

11.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Lange, Großbettlingen. Zum Artikel „Schlecker-Familie zahlt zehn Millionen Euro“ vom 20. März. Die Familie Schlecker bietet 10,1 Millionen Euro Abfindung an. Eine Firma bürgerlichen Rechts haftet für alle Verbindlichkeiten in voller Höhe, was Herr Schlecker immer besonders betonte. Hier tut sich die Frage auf, wie viel Millionen hat er noch auf der Seite? Lieferanten räumen ihren Kunden nach der Rechtsform eine Kreditlinie ein, um nicht auf den Forderungen sitzen zu bleiben. Zum Beispiel wird eine GmbH am schlechtesten beurteilt, da die Haftungssumme in der Regel niedrig ist. Aber laut Bericht zeigt die Staatsanwaltschaft Flagge, um dieses Schneeballsystem zu beenden.

Es ist üblich in der Branche, für gelieferte Ware einen Refinanzierungswechsel, mit dem der Käufer Kredit bei einer Bank erhält, auszustellen. Der Bezogene ist der Käufer, der im Normalfall den Wechsel einlöst. Aussteller ist der Lieferant, der mit dem Wechsel als Bürge haftet. Tritt Insolvenz ein, so gehen die Wechsel zu Protest und der Lieferant als Aussteller wird zur Kasse gebeten. Bleibt die Hoffnung für die Geschädigten, wenn der Staat die Rechtslage herstellt und Herr Schlecker nicht noch zum Gewinner wird, der das Vertrauen seiner Gläubiger vermutlich missbraucht hat.

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Bahnnetz-Ausbau ist zentrales Thema

Matthias Gastel, Filderstadt, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen. Zum Artikel „Viertelstundentakt nicht möglich?“ vom 16. November. Seit Jahren schon engagiere ich mich für einen besseren Bahnverkehr in unserer Region. Das weiß auch der Kollege Kenner (SPD) aus dem Landtag. Leider baut…

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