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Impfung ist und bleibt die wichtigste Säule

19.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „Wie lange darf die Inzidenz noch steigen?“ vom 12. November.

Uns ist fürs Leben Verstand und Gefühl mitgegeben. Beides können und sollen wir zu unserem eigenen Wohl wie zu dem unserer Mitmenschen nutzen. Dies gilt auch jetzt, zum Beispiel in dieser noch immer andauernden Corona-Zeit mit ihrer aktuellen vierten Welle. Wie leicht geschieht es da, dass wir einem ersten Gefühl nachgeben, Schuldzuweisungen aussprechen oder leicht eingängigen, einfachen, besonders laut verkündeten Erklärungen nachlaufen und dann unter Umständen damit auch den eigenen Ängsten aufsitzen.

Viel mehr Zeit und Mühe braucht es da, der eigenen Fähigkeit des Nachdenkens zu folgen. Denn das hieße, sich an dem zu orientieren, was weltweit Virologen, Intensivmediziner sowie Krankenhausleitungen in ihrer Arbeit mit dem Virus und seinen neuen Varianten herausgefunden haben: Das sind die Fakten, welche die augenblickliche Corona-Lage wissenschaftlich belegt wiedergeben. Also hier informieren, nachlesen, vergleichen, abwägen, belastbare, belegte Nachrichten herausfiltern!

Der Artikel von Jan Georg Plavec bietet dazu Gelegenheit. Denn belegt ist, dass eine Impfung gegen das Virus das Risiko schwerer Erkrankung gegenüber Ungeimpften ganz wesentlich mindert. Intensivmediziner beklagen bundesweit die Arbeitsüberlastung und die ständig wachsende Belegung von Krankenhausbetten in den Intensivstationen durch ungeimpfte Corona-Patienten. Die Impfung dient doch einmal dem eigenen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen und dann weiter der Verantwortung, die jede/jeder von uns gegenüber der Allgemeinheit hat. Denn auf diese, auf unsere Mitmenschen, sind wir doch alle in unserem Leben mehr oder weniger angewiesen.

Die Impfung ist und bleibt die wichtigste Säule beim Brechen der vierten Corona-Welle. Die Impfung trägt dazu bei, dass Corona-Verhaltensregeln nicht weiter verschärft werden müssen.

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