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Hundebesitzer haben keine Lobby

18.10.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tom Bässler, Wendlingen. Zum Artikel „Stadtverwaltung baut schlechten Zeiten vor“ vom 10. Oktober. Die Erhöhung der Hundesteuer in Wendlingen, obwohl die Kassen angeblich so gut gefüllt sind, ist eine Frechheit. Der Bundesdurchschnitt der Hundesteuer in Deutschland liegt bei 102,75 Euro. Damit lag Wendlingen in der Vergangenheit schon über dem Bundesdurchschnitt. Mit der Steuererhöhung wird doch nur erreicht, dass die Tiere nicht mehr angemeldet werden und dann Geld für Kontrollen ausgegeben werden muss. Wäre man etwas umsichtiger, könnte man aus den Fehlern anderer Kommunen lernen. Es stellt sich dann auch noch die Frage des Gegenwertes. Was bekommen wir Hundebesitzer denn dafür? Tierheime in nächster Umgebung müssen schließen, weil Einnahmen aus der Hundesteuer nicht dorthin fließen!

Für die Stadtverwaltung ist es bequem, sich so die Kasse zu füllen, da die Hundebesitzer keine Lobby haben. Bisher konnte ich die Entscheidungen unserer Stadtverwaltung gut nachvollziehen, aber diese Entscheidung ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, und einfach nur schwach.

Warum geht man stattdessen nicht gegen Berufspendler, die illegal täglich auf den geteerten und gut ausgebauten Feldwegen zwischen Wendlingen und Wernau fahren, vor? Zwischen 7 und 9 Uhr kann man da mindestens 50 Autos zählen, die weder zur Gärtnerei noch zum Reiten oder zum Gartengrundstück fahren. Diesen teilweise rasenden Fahrern muss man mit seinen Hunden geradezu aus der Fahrbahn springen, sonst wird man angehupt oder fast angefahren. Wenn man dort nur an einem Tag kontrollieren würde, hätte man sicher höhere Einnahmen wie von der Hundesteuererhöhung. Und damit hätten sie sogar noch etwas für die Umwelt getan. Aber das wäre ja mit Arbeit verbunden!

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