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Hölderlin, die Stadt und der Neckar

20.02.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arabella Unger, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Studie der Hochschule auch berücksichtigen“ vom 14. Februar. Herr Raul Guerreiro tut recht daran, den Geist Hölderlins zu beschwören und ihn nicht nur mit der traurigen Realität der gegenwärtigen Diskussion um das Neckarufer zu konfrontieren, sondern auch den Anspruch der Stadt, „Hölderlin-Stadt“ zu sein, zumindest in Frage zu stellen. Wie wenig die Stadt selbst dafür tut, diesem Anspruch in der Praxis Genüge zu tun, sah man immer wieder sehr deutlich, zuletzt an der Diskussion um die Gestaltung des Hölderlin-Hauses. Hölderlin selbst würde, wie in seinem „Hyperion“ nachzulesen ist, dazu nur sagen: „Handwerker siehst du, aber keine Menschen“. Jedenfalls werden 2020 die Feiern zum 250. Geburtstag des Dichters in Nürtingen zur Farce, wenn dort laufend gegen seinen Geist verstoßen wird.

Leserbriefe

Crowdfunding zur Finanzierung

Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Massive Kritik am Planer“ vom 18. November.

Es ist eine Unverschämtheit gegenüber uns Steuerzahlern, dass die Stadtoberen weiterhin gewillt sind, überteuerte Prestigeobjekte zu finanzieren. Da es nicht gelang, das Hölderlinhaus unter…

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