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Leserbriefe

Historische Daten nicht korrekt

15.09.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Holger Pfaff, München. Zum Leserbrief „Otto Umfrid hat man vergessen“ vom 1. September. In Nürtingen ist es immer wieder zu lesen und zu hören, Otto Umfrid sei als Friedensnobelpreisträger des Jahres 1914 vorgesehen gewesen, die Überreichung des Preises allerdings habe der Ausbruch des Ersten Weltkriegs verhindert. Dies ist historisch nicht korrekt. Wie bereits 1901 und 1913 wurde Otto Umfrid auch 1914 für den Nobelpreis nominiert, das heißt, er wurde wie viele andere Personen für diesen Preis vorgeschlagen. Aus der Vielzahl der nominierten Kandidaten wurden durch das Nobelpreiskomitee im März 1914 sechs Personen ausgewählt, die für den Friedensnobelpreis in Frage kommen sollten. Unter ihnen Otto Umfrid. Im Oktober erst wäre dann aus diesen sechs Kandidaten der Preisträger ermittelt worden. Doch so weit kam es nie.

Am 28. Juli 1914 begann der Erste Weltkrieg durch die Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Innerhalb kurzer Zeit versank Europa und die halbe Welt in den Wirren des Ersten Weltkrieges. Der Nobelpreisträger wurde in diesem Jahr nicht ermittelt, die Verleihung der Auszeichnung, für den 10. Dezember vorgesehen, fand somit auch nicht statt.

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Mobilfunk schadet auch der Wildbiene

Jürgen Groschupp. Großbettlingen. Zum Artikel „Gehörnte Kerle rücken in den Fokus“ vom 2. Januar. Martin Klatt, Artenschutzreferent des Naturschutzbunds (NABU) Baden-Württemberg berichtet, dass die Mai-Langhornbiene zur „Wildbiene des Jahres“ auserwählt wurde. Auch, dass die jahrzehntelang…

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