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"Heuschrecken fernhalten"

14.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stefan Luz, Nürtingen. Zum Leserbrief Mutige Stadträte vom 8. März. Am Sonntag war ich auf dem Hohenneuffen und blickte in die Ferne. Es kamen Leute, die zum Teil den möglichen Standort des Boss-Lagers in Nürtingen markierten. Muss jetzt neben dem Roßdorf eine weitere Bausünde die Landschaft verschandeln?

Haben die Großen wie Monsanto und Permira so viel Einfluss auf die Politik? Wo bleibt die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung? In Metzingen gab es so etwas. Bisher weiß ich nur von wenigen Befürwortern, aber vielen Gegnern.

Metabo baut 250, Stribel 160 Arbeitsplätze ab. Der Trend in Deutschland geht weiter. Es gibt in Zukunft genügend freie Gewerbeflächen. Muss da wirklich ein weiteres Gewerbegebiet sein? Es würde kaum neue Arbeitsplätze für Nürtingen geben, da an den Standorten Frickenhausen, Laichingen und so weiter Arbeitsplätze wegfallen.

Die Politik muss bessere Rahmenbedingungen schaffen, das heißt weg mit den Steueroasen. Boss zahlt die meisten Steuern in der Schweiz. Die möglichen Gewerbesteuereinnahmen stehen in keinem Verhältnis zum Aufwand. Die Bachhalde ist bis heute ein großes Minusgeschäft. Wir sollten die Heuschrecken von Nürtingen fernhalten. Die fressen unseren Genmais auch nicht.

Leserbriefe

Gut dotierte Beamtenposten

Albrecht Dürner, Neckartailfingen. Zum Artikel „Lukrative Beamtenstellen“ vom 4. Mai. Ein sehr zweifelhaftes Vorgehen der noch amtierenden Bundesregierung wird beschrieben.

Schaffung von zusätzlichen B 8-Besoldungsstellen – 71 an der Zahl – dotiert mit mindestens 8300 Euro monatlich, eher…

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