Leserbriefe

Hätten uns im Vorfeld Gespräch gewünscht

10.09.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Katrin Burtschell, Dettingen, für den Vorstand der Freien Kunstakademie. Zum Artikel „Kunst- und Kulturzentrum oder Hochschulstandort?“ vom 31. August. Der CDU-Antrag hat bei uns, dem Vorstand der Freien Kunstakademie Nürtingen (FKN), für Überraschung und ein gewisses Unbehagen gesorgt. Wir wundern uns, dass es möglich ist, solch einen Antrag zu stellen, ohne vorher mit den betroffenen Einrichtungen gesprochen zu haben. Wir hätten uns gefreut, wenn Herr Kunzmann im Vorfeld das direkte Gespräch mit uns gesucht hätte. Als Vorstand der FKN sind wir natürlich erfreut zu hören, dass der Antrag der CDU eine Nutzung des Melchior-Areals für die Belange der Kunst vorsieht, mit Verbleib der FKN. Nach drei Jahren des In-der-Luft-Hängens ist es für die Akademie sehr wichtig, endlich wieder Planungssicherheit zu haben.

An einer zukunftsfähigen Perspektive für das Melchior-Areal arbeiten wir ja nun schon seit zwei Jahren im Rahmen der Arbeitsgruppe Kunst- und Kulturzentrum, auch unter der Berücksichtung des Raumbedarfs der HKT. Das Projekt Kunst- und Kulturzentrum hat für uns oberste Priorität, da wir darin eine große Chance für die Stadt Nürtingen und ihre Bürger, für die mit ihren momentanen Standorten und Entwicklungen ausgebremsten Kultureinrichtungen und natürlich auch für die Freie Kunstakademie sehen.

In den letzten zwei Jahren hätten wir uns gefreut, wenn es zu einem offenen Gespräch zwischen den Kultureinrichtungen, den Gemeinderäten, der Stadtverwaltung und der GWN gekommen wäre, um über die Nutzung des Areals zu diskutieren, alle Vorteile und Nachteile abzuwägen und gemeinsam Perspektiven zu erarbeiten. Diese Chance wurde leider verpasst, das Fazit ist, dass der Gemeinderat mit zwei Anträgen konfrontiert wird, deren Inhalte im Rahmen eines vorgeschalteten Runden Tisches zu einem stimmigen Gesamtkonzept hätten verknüpft werden können. Jetzt stehen zwei Optionen in einer unseligen Konkurrenz im Raum, und wir müssen abwarten, was der 17. September und in Folge der 1. Oktober bringen.

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