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Gute Erfahrungen mit Vesperkirche

02.02.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helga Lorch, Köngen. Zum Leserbrief „Vesperkirche überflüssig machen“ vom 29. Januar. Zwischenzeitlich gibt es auch in Nürtingen eine Vesperkirche, nicht nur die aus dem Stuttgarter Hospitalhof. Und es ist so, dass junge Leute aus dem hiesigen Umkreis in der Stuttgarter Vesperkirche ehrenamtlichen Dienst tun. Nicht aus Jux und Tollerei, sondern weil sie sich durch ihre freiwillig-soziale, ethische Selbstentscheidung hierzu bereiterklärt haben. Es sind keine „jungen Wilden“ aus der unteren Gesellschaftsschicht, sondern junge Leute mit Abitur, die ihre Überbrückungszeit bis zum Studium sinnvoll nutzen wollten. Einer davon ist heute von Berufes wegen Ingenieur im Maschinenbau. Und hat als Bereicherung sicherlich ein „inneres Fundament“ von einer erlebten Erfahrung in einem ganz anderen Umfeld.

Auch ich habe damals nichts nach der „Obrigkeit“ der Kirche gefragt, sondern man hat sich für ein freiwillig-soziales Jahr entschieden, auch schon vor 45 Jahren zumindest richtungsweisend. Als Erfahrung hieraus auch ein Stück gelebte Zivilcourage! Nehmen wir uns doch ein Beispiel am Friedensnobelpreisträger Albert Schweitzer, der einmal sagte: Das schönste Denkmal, das steht in den Herzen unserer Mitmenschen.

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