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Gut, dass die Stadt sich nicht einmischt

04.09.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elisabeth Warttmann, Nürtingen. Zum Artikel „Nachbarschaftsstreit an der Moschee“ vom 19. August und zum Leserbrief „Lässt Stadt die Anwohner im Stich?“ vom 25. August. Insgesamt acht Jahre habe ich in der Nachbarschaft der Moschee in der Tiefenbachstraße gewohnt. Meine Beobachtung war, dass der ruhestörende Lärm nie von Aufmärschen oder Propagandaveranstaltungen eines Vereins des „radikalen Islam“ verursacht wurde, sondern durch die normale Religionsausübung: Koranschule, Ramadan oder Fastenbrechen.

Große Familien treffen sich und pflegen ihren Zusammenhalt. Auch die Jugendlichen werden einbezogen. Die Kinder spielen auf der Straße – und die Kinder haben sicher nicht im Sinn, unsere „demokratische Wertehaltung“ zu untergraben. Hier ist es eben nicht üblich, sich mit der ganzen Familie regelmäßig zu treffen und zu feiern. Schade eigentlich.

Es ist in Ordnung, wenn die Stadt sich in diesen Streit nicht einmischt. Es ist sogar großzügig, wenn sie Parkraum anbietet, damit die Straßen bei größeren Festlichkeiten entlastet werden. Übrigens: An Fronleichnam kriege ich um die St.-Johannes-Kirche auch keinen Parkplatz mehr. Hat denn keiner ein Haus im Grünen (oder im Industriegebiet), das er dem Verein im Tausch anbieten könnte? Wäre es dem Verein möglich, größere Veranstaltungen woanders stattfinden zu lassen? Oder wäre es dem Verein möglich, Sammelbusse zu den großen Festen fahren zu lassen, um den Parkraum zu entlasten?

Leserbriefe

Bahnnetz-Ausbau ist zentrales Thema

Matthias Gastel, Filderstadt, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen. Zum Artikel „Viertelstundentakt nicht möglich?“ vom 16. November. Seit Jahren schon engagiere ich mich für einen besseren Bahnverkehr in unserer Region. Das weiß auch der Kollege Kenner (SPD) aus dem Landtag. Leider baut…

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