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Gottes Wort und gelebte Realität

27.07.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Gerhard Steigerwald, Nürtingen. Zum Leserbrief Positionspapier und gelebte Realität“ vom 10. Juli. Meine Stellungnahme zum Familienpapier der EKD war kein katholisches Gerichtswort darüber, sondern im Wesentlichen die Wiedergabe der internationalen Reaktion auf die Einebnung des Geschlechtsunterschieds von Mann und Frau und die Zerstörung des Vorrangs der natürlichen Familie durch die UN -Frauenkonferenz von 1995.

Richtig ist, dass Christen von heute auf die vielfältigen Familienprobleme eine Antwort suchen. Ein Kirchenpapier sollte sich aber dabei vor allem an Gottes Wort orientieren und nicht an unchristlichen Leitlinien und dem Zeitgeist. Die Bibel orientiert als Gottes Wort über den Weg zu einem erfüllten Leben, auch über den Umgang mit den sogenannten gelebten Realitäten. Diese Realitäten stehen nicht über dem Wort Gottes, sondern Gottes Wort spricht sein Urteil über die gelebten Realitäten. Ist es nicht so, dass manche der sogenannten Realitäten dadurch zustande kommen, dass man nur nach eigenen Vorstellungen lebt und man gegenüber Gottes Wort gleichgültig ist?

Frau Pfuderer sieht die ökumenische Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche in Zukunft gefährdet, wenn die Katholische Kirche weiterhin nicht die genannten Realitäten anerkenne. Frau Pfuderer ist offensichtlich unbekannt, dass eine große Anzahl bedeutender evangelischer Christen das Familienpapier der EKD genauso ablehnt wie Vertreter der Katholischen Kirche.

Leserbriefe

Demonstranten ohne Maske geht gar nicht

Jürgen Schwinghammer, Neuffen. Zum Artikel „Demonstration ohne Masken in der City“ vom 20. Oktober. Das Demonstrationsrecht ist ein Grundrecht. Wenn aber in Stuttgart 300 Demonstranten gegen die Maskenpflicht ohne Maske und Abstand demonstrieren und dabei von der Polizei „eskortiert“ werden,…

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