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Leserbriefe

Gefahr im Verzug beim Kreisverkehr

11.11.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Traugott Hasart, Nürtingen. Zum Artikel „Ist der Flickenteppich bald Vergangenheit?“ vom 28. Oktober.

Die Oberboihinger Straße soll nun (endlich) saniert werden. Das werden alle Verkehrsteilnehmer zu schätzen wissen, die bisher in holpriger Weise auf dieser Strecke die Stadt verlassen wollten. Erfreulich auch, dass im Bau-, Planungs- und Umweltausschuss im Zusammenhang mit den Straßensanierungsvorhaben der Kreisverkehr in der Carl-Benz-Straße/Max-Eyth-Straße angesprochen wurde. Erstaunt hat mich allerdings, dass der Kreisverkehr und die Oberboihinger Straße in den Beratungen konkurrieren (die leidigen Finanzen) und noch überlegt wird, den Ausbau des Kreisverkehrs weiter zu verschieben. Ein Unfallschwerpunkt mit 20 Unfällen und neun Verletzten in den Jahren 2018 bis 2020. Gefühlt wird der Kreisverkehr immer gefährlicher. Wir fahren mit dem Pkw und mit dem Fahrrad häufig über den Kreisverkehr und erleben zunehmend die Situation, dass uns die Vorfahrt durch zu schnell in den Kreis einfahrende Fahrzeuge genommen wird. Letztlich wird aber deshalb zu schnell in den Kreisel eingefahren, weil es geht.

Mir stellt sich die Frage, warum nicht bereits übergangsweise die Geschwindigkeit vor dem Kreisverkehr durch ein paar Verkehrszeichen beschränkt wurde. Freie Fahrt für freie Bürger? Dass hier dringender Handlungsbedarf besteht, hat Johannes Martin vom Tiefbauamt deutlich gemacht. Ebenso, dass erhebliche Verwerfungen der Fahrbahn bei Nässe und Glätte zunehmend für Zweiradfahrer problematisch werden. Mit Spannung erwarte ich die Entscheidung des Gemeinderats am 16. November. Gefahr ist im Verzug.

Leserbriefe

Crowdfunding zur Finanzierung

Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Massive Kritik am Planer“ vom 18. November.

Es ist eine Unverschämtheit gegenüber uns Steuerzahlern, dass die Stadtoberen weiterhin gewillt sind, überteuerte Prestigeobjekte zu finanzieren. Da es nicht gelang, das Hölderlinhaus unter…

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