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Gefährliche Kreuzung für Radfahrer

16.12.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wolfgang Woide, Neckartailfingen. Zum Leserbrief „Wieder einmal hat es Radfahrer erwischt“ vom 10. Dezember. Ich kann Herrn Weißkopf nur zustimmen. Selbst befahre ich nahezu jeden Tag diese Kreuzung, als Auto- und auch als Radfahrer. Ich kenne ergo beide Perspektiven und kann nur sagen, dass die Situation im Kreuzungsbereich für beiderlei Verkehrsteilnehmer sowohl unübersichtlich wie auch gefährlich ist. Schon in der Fahrschule lernt man, dass es wichtig ist, „Sichtkontakt“ mit Fußgängern und Radfahrern an Kreuzungspunkten aufzunehmen. Nur was ist, wenn dies wie an dieser Kreuzung gar nicht möglich ist? Seit Jahren ist das Problem in der Gemeinde, bei der Polizei und auch im Kreis bekannt. Auf mehrere Anfragen bekam ich immer nur lapidar die Antwort, dass sich hier Gemeinde und Kreis nicht einig seien ( die Reutlinger Straße ist eine Gemeindestraße, die Bahnhofstraße ist eine Kreisstraße).

Ich bekam auch schon zur Antwort, dass es nicht die Aufgabe einer Gemeinde sei, Unfälle zu verhindern! Ja was denn sonst? Es scheint tatsächlich so zu sein, wie Herr Weißkopf schreibt, erst ein Unfalltoter wird den Handlungsdruck erhöhen. Erst dann wird man drum herumstehen, sich in Konjunktiven überbieten und schon alles besser gewusst haben. Ich selbst fahre, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, nicht geradeaus dem Radweg folgend, sondern nach links über den Zebrastreifen. So bekomme ich Sichtkontakt zu Autofahrern und werde gesehen. Dies ist zwar eine Ordnungswidrigkeit, aber allemal deutlich gesünder.

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Die Konsequenzen bleiben nicht aus

Reinmar Wipper, NT-Roßdorf. Zu den Artikeln „Das andere Abitur“ und „Abitur in Ausnahmezeit der Pandemie“ vom 3. Mai. Seit Corona übertreffen sich Politiker und Medien sowie etwa 50 Millionen Virologen, Statistiker und Propheten darin, diese Krise gesund und zu einem guten Ende zu beten. Im…

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