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Gedanken zum Krieg

27.03.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. Valentin Schoplick, Schlaitdorf. Zum Leserbrief „Ein Ende mit der Selbstzerfleischung“ vom 10. März. Herr Eitel hat in seinem Leserbrief recht: Man kann das Buch über den Ersten Weltkrieg in dem Sinne verstehen, dass es wiedergibt, wie viele Menschen der damaligen Zeit (weitgehend falsch) gedacht haben. Nur hätte man das in der Einleitung und Einführung auch so ankündigen müssen. Es sind nicht nur die einzelnen Ausdrücke (wie zum Beispiel „Brutstätten marxistischer Verseuchung“), die uns erschrecken lassen, sondern das ganze Buch atmet einen Ungeist, der uns schon zweimal ins Verderben gestürzt hat.

Keineswegs meine ich, dass die Mitglieder des Neckartenzlinger Gemeinderats, soweit meine Kenntnis reicht, für Rechtsradikalität anfällig sind. Deswegen bin ich erstaunt, dass niemand von ihnen gegen das Buch Stellung genommen hat. Vielleicht hat niemand von ihnen das Buch (an)gelesen.

Allerdings habe ich erfahren, dass es in der Grund- und Hauptschule von Neckartenzlingen ausliegt, wobei mir Bürgermeister Krüger gesagt hat, dass er den Vertrieb des Buches einstellen wolle. Trotzdem brauche ich nicht darauf hinzuweisen, dass der Nazi-Ungeist in Deutschland leider immer noch lebendig ist.

Sicher wird der im Mai neu gewählte Gemeinderat alsbald reinen Tisch machen, dem Massenmörder Hitler die Ehrenbürgerwürde entziehen und so in kurzer Zeit den guten Ruf Neckartenzlingens wieder endgültig herstellen.

Leserbriefe

Bahnnetz-Ausbau ist zentrales Thema

Matthias Gastel, Filderstadt, Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/Die Grünen. Zum Artikel „Viertelstundentakt nicht möglich?“ vom 16. November. Seit Jahren schon engagiere ich mich für einen besseren Bahnverkehr in unserer Region. Das weiß auch der Kollege Kenner (SPD) aus dem Landtag. Leider baut…

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