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Für den Erhalt der Johanneskirche

04.10.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Klaus-Dieter Tempel, NT-Neckarhausen. Als Bruder eines früheren Pfarrers in Unterboihingen (1984–1994) setze ich mich für den Erhalt der Johanneskirche ein. Am 15. März 1964 wurde in ihr als erster Gottesdienst die Konfirmation gefeiert. Im Herrnhuter Losungsbuch stand an jenem Tag: „Den Feinden entfiel der Mut, denn sie merkten, dass dieses Werk von Gott war“. Das wurde dankbar auf den Bau der Johanneskirche bezogen. Nun könnte es sein, dass derselbe Jahrgang mit der goldenen Konfirmation 2014 auch den letzten Gottesdienst in dieser Kirche feiern wird.

Bereits zur Einweihung schrieb ein Kirchengemeinderat: „Wir fühlen uns wohl in der Johanneskirche“. Denen, die inzwischen an der Kirche hängen, weil sie in ihr getauft, konfirmiert und getraut wurden und vor allem der älteren Generation, die einst für den Bau der Kirche gespendet hat, wird mit dem Abriss zu viel zugemutet. Damals wurden für den Bau mit Orgel und Glocken 1,137 Millionen Mark aufgewendet. Alles umsonst nach nur 50 Jahren?

Das Gebäude ist in gutem Zustand. Darf nun für den Abriss Geld aufgewendet werden, wahrscheinlich viele Tausend Euro? Der Abriss der Otto-Kirche im Jahr 1968 ist auch noch nicht so lange her, was damals viele bedauerten. Im Faltblatt zur 100-Jahr-Feier der Kirchengemeinde Unterboihingen im Jahr 2000 heißt es am Schluss: „Möge die Johanneskirchengemeinde mit Gottes Hilfe den richtigen Weg in die Zukunft finden“.

Viele fragen nun: „Kann der Abriss der Kirche der richtige Weg sein?“ Die Antwort darauf kann nicht der Kirchengemeinderat allein geben, da sind die Mitglieder der Kirchengemeinde mit gefordert. Einige haben sich bereits in Leserzuschriften zu Wort gemeldet.

Leserbriefe

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