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Leserbriefe

"Freie Meinungsäußerung"

20.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Jakob, Neckartenzlingen. Zum Leserbrief Wahl des Bürgermeisters vom 11. März. Gemeinderat Jörg Pfauth beklagt sich darüber, dass der Verfasser des Artikels Neckartenzlinger wollen keine neuen Golfbahnen behauptet hatte, die Bürgerinitiative Rettet den Rainerwald habe die Gemeinderatsfraktionen gehörig unter Druck gesetzt. Der Berichterstatter, der selbst bei der Gemeinderatssitzung vom 12. Februar nicht zugegen war, hat seine Informationen also aus zweiter Hand. Vermutlich hat er gelesen, was Pfauth in der Sitzung als Diskussionsbeitrag beigesteuert hatte, nämlich ihm wäre es lieber gewesen, die Fachleute hätten gesprochen und nicht der Druck der Straße. So nennt das Herr Pfauth, wenn freie Bürgersleute von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen. Jetzt kennen wir wenigstens das Demokratieverständnis von Herrn Pfauth und wir werden es uns ganz bestimmt bis zur nächsten Kommunalwahl merken.

Völlig daneben ist Pfauths Behauptung in seinem Leserbrief, man habe Kreuziget ihn geschrien. Das grenzt schon hart an Beleidigung ebenso wie seine Behauptung, man nutze jede mögliche Möglichkeit, die Dinge möglichst negativ darzustellen. Das sind Unterstellungen, die jeder Grundlage entbehren.

Wenn wir nach den Motiven fragen, die Jörg Pfauth zu seinen maßlosen Übertreibungen verleitet haben könnten, so werden wir schnell fündig. Ich unterstelle mal, er wollte seinem in Not geratenen Parteifreund Krüger zu Hilfe eilen und musste daher leider die Bürgerinitiative Rettet den Rainerwald ein bisschen diffamieren.

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