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Fahrplan nicht im Sinne der Benutzer

08.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Irmgard Bürck, Wolfschlugen. Zum Artikel „Gäubahn: Ausbau kommt später und wird teurer“ vom 23. November. Ich kenne die Gäubahn aus langjähriger eigener Erfahrung und stelle fest, dass der Fahrplan immer benutzerunfreundlicher geworden ist. Drum darf man sich nicht wundern, wenn die Fahrgastzahlen zurückgehen. Der Ausbau der Gäubahn und die damit verbundene bessere Fahrplangestaltung ist die einzige Möglichkeit, wieder mehr Fahrgäste von der Straße auf die Schiene zu bewegen. Er kostet natürlich Geld, und in der bisherigen Planung von Stuttgart 21 ist er so billig wie möglich geplant worden, sprich auf der S-Bahn-Strecke auf den Fildern und ohne vernünftigen Anschluss am Flughafen. Er soll später kommen, denn bisher wurden einfach keine preislich akzeptablen Lösungen für die Strecke gefunden (gesucht?), von einer Genehmigungsfähigkeit ganz zu schweigen.

Der Verdacht legt sich mir nahe, dass die Bahn gar kein Interesse an der Gäubahn hat. So hat sie die Bedingungen verschlechtert und kann nun der Entwicklung der Fahrgastzahlen die Schuld dafür in die Schuhe schieben, dass Zeitplan und Kosten aus dem Ruder laufen. So muss man’s machen, wenn man ein ungeliebtes Objekt loswerden will. Das Vorhaben Stuttgart 21 wird dadurch noch weniger attraktiv.

Leserbriefe

Unverhohlene Parteibrille

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Leserbrief „Umstiegsfantasien helfen da wenig“ vom 7. Januar. Es ist ja bekannt, dass Missionierende per se alles besser wissen und somit auch immer recht haben (müssen).

Nun ist Maike Pfuderer ja nicht irgendeine Zeitungsleserin, sondern im…

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