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Leserbriefe

Eugen und Richard

17.10.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bernhard Flach, Frickenhausen. Zum Artikel Daimler-Chrysler heißt nun Daimler vom 5. Oktober. Ich hoffe, es gibt keine juristischen Komplikationen, denn seit Jahrzehnten liegen die Namensrechte an dem alleinigen Namen Daimler bei Daimler/GB, ein Grund für den früheren Konzernnamen Daimler-Benz.

Auch aus automobilhistorischen Gründen sollte der Name Benz nicht so ohne Weiteres unter den Tisch fallen. Da ich weder Schwabe noch Badener bin, glaube ich, darüber etwas sagen zu können. In den 1920er-Jahren wäre Daimler Stuttgart ohne Benz vermutlich nicht überlebensfähig gewesen. Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg fiel ja das Flugmotorengeschäft weg und Daimler Stuttgart hatte schöne, aber auch teure Pkw im Programm, von denen nur geringe Stückzahlen verkauft wurden.

Die Pkw von Benz waren wesentlich unspektakulärer, aber bezahlbarer. Auch beim Dieselmotor hatte Benz die Nase vorn. Nach der Fusion sorgten Benz-Leute für jenes wohlausgewogene Modellprogramm mit Nobelhobeln und Autos, die in relativ großer Stückzahl gebaut werden konnten.

Die treibende Kraft hinter der Fusion war der Finanzvorstand von Benz, der im Vorstandssprecher der Deutschen Bank einen treuen Mitstreiter fand, denn es galt, einen geheimnisvollen Finanzjongleur auszubremsen.

Ein sachlicher Fehler hat sich bei der Benz-Biografie eingeschlichen: Die Söhne hießen Eugen und Richard.

Leserbriefe

Demokratie und Corona-Tests

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Pandemie fast ohne Parlament“ vom 20. Oktober. In dem Artikel wird auch das exakte Datum der freiwilligen Entmachtung der Volksvertreter genannt – Zitat: „Gesetz . . . das der Bundestag am 25. März beschlossen hat.“ Also im März 2020, als die…

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