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Ein Zug hat keine automatische Bremse

05.12.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Krüger, Nürtingen. Zum Artikel „Wie bremst ein Zug ?“ vom 1. Dezember. Immer wenn die NZ über das Thema Eisenbahn berichtet, frage ich mich: Was ist wohl dieses Mal falsch? Zunächst ist es ja sehr lobenswert, wenn die Zeitungen ihren Lesern unter dem Stichwort „ Hintergrund“ nähere grundsätzliche Informationen zu einem Thema geben, in diesem Fall zu dem Geschehen um den sogenannten „Geisterzug“, der in Feuerbach gestoppt wurde.

Aber diese Hintergrund-Informationen sollten dann auch richtig sein. Es gibt bei der Eisenbahn keine automatischen Bremsen, genauso wenig wie ein Zug selbst bremst, er wird gebremst. Die Bremse wird vom jeweiligen Triebfahrzeugführer ausgelöst, was die Regel ist. Im Fall der Ignorierung eines „Halt“ zeigenden Signals durch den Triebfahrzeugführer erfolgt eine sogenannte Zwangsbremsung, allerdings nur wenn die dafür notwendigen Einrichtungen an der Strecke und am Triebfahrzeug vorhanden sind. Beim Rangieren werden die Wagen auch über das Triebfahrzeug gebremst, einzeln abgestellte Wagen werden mit der Handbremse gesichert, eventuell kommen auch sogenannte Hemmschuhe zum Einsatz.

Die erwähnten Gleisbremsen werden nicht generell im Rangierbetrieb genutzt, sondern im Fall von vorhandenen sogenannten Ablaufbergen. Die zitierten Entgleisungsschuhe sind ein Teil einer sogenannten Gleissperre, die das Befahren eines bestimmten Gleises verhindern soll.

Leserbriefe

Unverhohlene Parteibrille

Wolfgang Niefanger, Oberboihingen. Zum Leserbrief „Umstiegsfantasien helfen da wenig“ vom 7. Januar. Es ist ja bekannt, dass Missionierende per se alles besser wissen und somit auch immer recht haben (müssen).

Nun ist Maike Pfuderer ja nicht irgendeine Zeitungsleserin, sondern im…

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