Schwerpunkte

Leserbriefe

Ein neuer Feind der Menschheit?

01.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Tischardt. Zur Umfrage „Hat sich Ihr Essverhalten durch EHEC verändert?“ vom 18. Juni. Hinter dieser harmlosen Frage verbirgt sich eine Handlungsweise des Menschen, die unser jetziges Weltbild stark verändert hat. Früher kamen Epidemien in Gegenden auf, wo Menschen in ärmlichen Verhältnissen kein sauberes Wasser hatten.

Andererseits hielten Vorurteile unsere Ärzte davon ab, die Erreger des Kindbettfiebers rechtzeitig zu erkennen – so hat diese Seuche an der Wende zum 20. Jahrhundert eine Unmenge Menschen dahingerafft. Es gab aber Pioniere wie Robert Koch und Louis Pasteur (unter vielen), die ein Umdenken und Handeln in der Medizin hervorgerufen haben. Dieser Pioniergeist im Sinne des Guten für den Menschen wird heute als Waffe von Machthabern im Wirtschaftswesen der Menschheit benutzt.

Bezüglich des EHEC-Erregers machen mich einige Ungereimtheiten stutzig: Dieses E-Coli-Super-Bakterium soll ja angeblich gegen eine ganze Reihe von Antibiotika resistent sein. So frage ich mich: Kann so ein „Super-Ding“ in der freien Natur auftauchen? Welchen Ursprung hat dieses Bakterienungetüm? Kann nicht der Mensch in dieser Angelegenheit Gott gespielt und eine neue Art „Frankenstein“ ins Leben gerufen haben?

Wie ist es möglich, dass dieses Bakterium in Pflanzen auftaucht, zumal Pflanzen nicht für Antibiotikakulturen benutzt werden können und Pflanzen prinzipiell als ein Naturprodukt zur Genesung des Menschen dienen?

Wenn es darum geht, welches Land für das Auftauchen des EHEC-Erregers verantwortlich gemacht wurde, fällt mir Folgendes auf: Dank der von Wikileaks veröffentlichten Geheimakten aus den USA haben wir über ein „GMO-Verfahren“ gehört, welches die Produktion von genetisch entarteten Organismen reguliert. Laut Wikileaks soll Spanien nicht an diesem Abkommen teilgenommen haben.

Demnach frage ich mich: Kann man mit wissenschaftlichen Erkenntnissen die Medien dazu bringen, erstens mit Bekanntmachung einer Epidemie, zweitens mit Untermauerung dieser Erkenntnisse über mutmaßliche Verseuchung und drittens durch gesteuerte Fehlinformationen über Erregerkulturen, dass ein Land wie Deutschland das Essverhalten seiner Bevölkerung so verändert, dass der Konsum von Gemüse stark beeinträchtigt wird und Lieferländer wie Spanien (und andere GMO-Ketzer) jetzt Entschädigung durch die hohen Marktverluste reklamieren?

Es wird Zeit, dass wir gewöhnlich Sterblichen mehr über diesen neuen Feind der Menschheit lernen müssen – denn er benutzt Bio-Waffen anstatt Kanonen und Raketen wie vor Kurzem.

Leserbriefe

Es sind zu viele offene Baustellen

Hans Thaler, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Welche Themen interessieren im Aichtal?“ vom 12. September. Der Blick auf die letzten acht Jahre sowie in die Zukunft gibt Antworten. Kommunikation mit Bürgern – vor Ort bei Projekten, die Anwohner betreffen, oder in der Bürgerfragestunde, in der…

Weiterlesen

Weitere Leserbriefe Alle Leserbriefe