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Leserbriefe

Ein Loblied auf den Kiez

24.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

John Seekings, Wendlingen. Zum Artikel „Sarrazins Kiez“ vom 17. Oktober. Mit etwas Verwunderung haben wir den Artikel über Neukölln gelesen. Da unser Sohn dort lebt und arbeitet, waren wir in den letzten Jahren oft in Neukölln und haben sowohl Sommerurlaube wie Winterurlaube dort verbracht. Wir gehen abends ins Kino oder zu anderen Veranstaltungen, kommen spätabends oder sogar mitten in der Nacht entweder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück und haben niemals Gewalt gesehen oder erlebt, hatten niemals ein mulmiges Gefühl. Die Ladenbesitzer, vorwiegend Türken oder Araber, sind freundlich, höflich und hilfsbereit. Die Besitzer von Obst- und Gemüseläden, von denen Herr Sarrazin etwas verächtlich spricht, sind jeden Tag ab 7 Uhr damit beschäftigt, ihre farbenfrohen und dekorativen Verkaufsstände vor ihren Läden aufzubauen, und tragen damit viel zum Straßenbild bei. Es gibt auch viele nette Cafés, wo man günstig frühstücken kann, die immer frische Backwaren anbieten. Die Parks sind gepflegt und bieten in der Sommersaison zahlreiche Konzerte oder andere interessante Veranstaltungen. Vielleicht gibt es ein anderes Neukölln, dreckig, heruntergekommen, von finsteren Gestalten bevölkert, aber das kennt nur der Korrespondent. Wir sind diesem Neukölln noch nie begegnet.

Leserbriefe

Impfpflicht leider ausgeschlossen

Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Noch zu früh“ vom 26. Februar. Es ist ein sehr gewagtes „leider“ im letzten Satz des Kommentars „Noch zu früh“ von Markus Grabitz – Zitat: „Die Bundesregierung hatte ja eine Impfpflicht – leider – ausgeschlossen“: Als Journalist sollte ihm bekannt…

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