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Ein Christdemokrat fällt vom Glauben ab

15.07.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Andreas Haupert, Wolfschlugen. Ich als CDU-Mitglied falle von Glauben ab, wenn ich unsere ehemalige Baden-Württembergische Kultusministerin und jetzige Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, zu diesem Thema höre. Ihr Steckenpferd und Vorzeigemodell hat sich in wenigen Jahren zum nichts taugenden Schulmodell entwickelt?

Leider zeigt die Praxis eine ganz andere Welt. Eine Vielzahl von Schülern geht heute den Weg von der Hauptschule über berufliche Gymnasien bis zum Hochschulabschluss.

Aber ich möchte dieses Thema heute aus einer ganz anderen, bisher kaum öffentlich angesprochenen Sicht beleuchten. Im Rahmen der Thematik „Gesamtschule“ werden in Zukunft einige ehrenamtliche Gemeinderäte in kleineren Gemeinden die „Pistole“ der grün-roten Landesregierung auf die Brust gesetzt bekommen. Die Entscheidung zwischen keiner Schule im Ort oder einer gesicherten Gesamtschule wird einigen Gemeinderäten schlaflose Nächte bereiten. Entscheide ich zum Wohle meiner Wiederwahl oder zum Wohle der Kinder? Diese Frage wird häufig aufkommen.

Hier auch mein Appell an die Eltern der zukünftig betroffenen Schüler: Poltern Sie nicht sofort auf einen Gemeinderat, der sich gegen die Erhaltung des Schulstandortes unter den Bedingungen einer Gesamtschule ausspricht! Sondern ziehen Sie hier auch das qualifizierte und bewährte dreigliedrige Schulsystem zum Vorteil der Bildung Ihres Kindes in Erwägung! Der Vorsitzende der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU Baden-Württemberg und Oberbürgermeister von Donaueschingen, Thorsten Frei, nannte es „süßes Gift“.

Ich hatte auf die Unterstützung für die ehrenamtlichen Gemeinderäte aus Berlin gehofft. Leider vergebens! Es wurde eher noch die Munition für die „Pistole“ der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg geliefert. Aber vielleicht nutzt Frau Schavan ihren Sommerurlaub, um die Ausmaße ihres Bildungspapiers zu überdenken. Getreu dem Motto „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.

Leserbriefe

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