Leserbriefe

Ein Abend in der Notaufnahme

29.05.2018 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Melanie Schnabel, Frickenhausen. Nach einem häuslichen Unfall war es vor Kurzem nötig, dass ich abends die Notaufnahme im Nürtinger Krankenhaus aufsuchte. Von 18 Uhr bis nach 1 Uhr nachts weilte ich dort und brachte den bei weitem größten Teil der Zeit mit Warten zu. Dort sitzt man mit seiner Verletzung, fühlt sich schlecht und kann manchmal kaum nachvollziehen, warum es so lange dauert.

Irgendwann wurde ich ins Behandlungszimmer gerufen. Ein einziger Arzt und drei Krankenschwestern betreuten mehrere Patienten in mehreren Behandlungsräumen. Zwischendurch wurde der Arzt noch auf die Intensivstation gerufen. Ich mag mir gar nicht vorstellen, dass tatsächlich ein einzelner Arzt sich alleine in der Nacht um Intensivstation und Notaufnahme zu kümmern hat . . . Zudem diese Herausforderung durch die verschiedensten Krankheitsbilder und Beschwerden.

Das Team leistete bei sehr hohem Arbeitsaufkommen und der aus meiner Sicht extrem dünnen Personaldecke tolle Arbeit. Der junge Arzt mit seiner ruhigen und fröhlichen Art verbreitete zudem noch eine sehr entspannte Stimmung. Zwei Tage später sagte mir noch mein Hausarzt, dass meine Verletzung ja hervorragend versorgt worden sei. Ich möchte gerne hier einmal ein großes Lob und Anerkennung aussprechen, Danke an Dr. Steidle und sein Team und auch sonst alle in der Notaufnahme Tätigen für die Professionalität, die Geduld und die gute Behandlung zu später Stunde.

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