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Durchgangsverkehr – das tägliche Ärgernis

14.08.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Norbert Paydl, Neckartailfingen. Durch viele Baustellen, Umleitungen und Verkehrsänderungen sind die Verkehrsteilnehmer in unserer Region in letzter Zeit ziemlich gebeutelt. Zum Ärgernis vieler Autofahrer hat sich der tägliche Durchgangsverkehr durch Nürtingen auf der B 313 und B 297 entwickelt. Fährt man zum Beispiel auf der B 297 in Richtung Plochingen und hat an der Wörthbrücke Grün, schaltet die Ampel an der neuen Neckarbrücke (Stadtmitte) kurz vor dem Eintreffen auf Rot. Im weiteren Verlauf der Streckenführung endet die grüne Welle häufig an der Kreuzung zur Nordtangente. Fährt man dann bei Grün weiter, folgt ein weiterer Zwischenstopp an der letzten Kreuzung der B 313.

Bei der Rückfahrt abends im Berufsverkehr aus Richtung Plochingen dasselbe: der Verkehr auf der B 313 staut sich lange vor der ersten Ampel in Oberensingen (Abzweigung zum Industriegebiet Bachhalde). Das Stauende reicht dabei oft bis zum ehemaligen Salzlager, wobei es auf diesem Streckenabschnitt deshalb schon zu einigen Auffahrunfällen gekommen ist. Auch wenn diese erste Ampel nach Auskunft des zuständigen Amtes eine Schleusenfunktion hat, so wäre es notwendig, die nachfolgenden Ampelschaltungen dem unterschiedlichen Verkehrsaufkommen anzupassen. Sämtliche Ampeln (Nordtangente, Stadtmitte und Wörthbrücke) sind jedoch meistens rot.

Eine weitere Misere erlebt man dann als Linksabbieger in Neckarhausen an der Neckarbrücke. An dieser Ampel für Linksabbieger können maximal drei Fahrzeuge durchfahren. Das Verkehrsaufkommen hat sich aber aufgrund Sperrung der Neckarbrücke in Neckartailfingen um ein Vielfaches erhöht. So bildet sich meistens eine Fahrzeugschlange, die bis zur schraffierten Fläche oder gar bis zur Kreuzung Nürtinger Straße reicht mit der Folge, dass der Geradeausverkehr auf der B 297 ins Stocken gerät. Und dies, obwohl der zuständige Behörden-Mitarbeiter in einem Telefonat darauf hingewiesen wurde und Prüfung, gegebenenfalls Abhilfe zugesagt hat. Dies kostet Kraft und Nerven, durch den höheren Kraftstoffverbrauch auch Geld und die Umwelt wird zusätzlich belastet.

Trotz mehrerer Hinweise sind seitens der zuständigen Verkehrsbehörde keine Reaktionen erkennbar. Nach meinem Verständnis gibt es mit Sicherheit Wege und Möglichkeiten, den Verkehrsfluss auf diesem Streckenabschnitt zum Vorteil der Verkehrsteilnehmer und Anwohner zu optimieren. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg – selbst wenn er manchmal mühsam ist.

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