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Dreifach daneben

17.11.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Peter Schönhaar, Unterensingen. Zum Artikel Weil grüne Wege nicht immer besser sind vom 14. November. Am Montag besuchte ich die Wendlinger Runde des dortigen SPD-Ortsvereins mit dem Thema Chancen und Risiken der Gentechnik. Es wunderte mich schon bei der Ankündigung, dass der SPD-Ortsverein nur einen einzigen Referenten eingeladen hatte, der allgemein nicht eben als Gentechnik-Kritiker bekannt ist. Nach etwa halbstündigem Vortrag hatte das Publikum viel über Vorteile der Gentechnik gehört und Professor Schier beendete seinen Vortrag, ohne ein Wort über den zweiten Teil des Themas, Risiken der Gentechnik, verloren zu haben.

Da lag wohl der Veranstalter mit der Wahl seines Referenten ziemlich daneben. Der Referent wohl auch, wie ein Zuhörer treffend bemerkte: Wenn mein Kind in der Schule einen solchen Aufsatz abliefert, bekommt es eine Fünf Thema verfehlt. Am weitesten daneben liegt aber ohne Zweifel der anwesende Berichterstatter Sascha Hoffmann, der in seinem Artikel dermaßen unsachlich über die Veranstaltung berichtet, wie ich es in dieser Zeitung noch nicht erlebt habe. So erwähnt er mit keinem Wort die vielen Diskussionsbeiträge pro und kontra der Zuschauer und behauptet dann noch, Professor Schier hätte gesagt, Attac würde gentechnisch veränderte Pflanzen ausreißen, was in doppelter Hinsicht unwahr ist. Erstens hat selbst Herr Schier dies nicht gesagt und zweitens werden die Feldbefreiungen von der Organisation Gendreck-weg veranstaltet.

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Mobilfunk schadet auch der Wildbiene

Jürgen Groschupp. Großbettlingen. Zum Artikel „Gehörnte Kerle rücken in den Fokus“ vom 2. Januar. Martin Klatt, Artenschutzreferent des Naturschutzbunds (NABU) Baden-Württemberg berichtet, dass die Mai-Langhornbiene zur „Wildbiene des Jahres“ auserwählt wurde. Auch, dass die jahrzehntelang…

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