Leserbriefe

Die Verbindungen sind nicht besser

14.01.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Elisabeth Spiegel, NT-Zizishausen. Zum Artikel „Das Nahverkehrsangebot ausgebaut“ vom 14. November. Kürzlich wurden in einem ausführlichen Artikel die neuen Busverbindungen angepriesen. Halbstündlich kann man laut Fahrplan von Neckartenzlingen Marktplatz nach Nürtingen fahren. Leider erweist sich diese Neuerung als Mogelpackung. Denn statt wie beispielsweise bisher um 15.25 Uhr von Neckartenzlingen über Altdorf und Neckartailfingen direkt in circa 20 Minuten nach Nürtingen zu fahren, darf man um 15.24 Uhr in einen Bus 808 einsteigen, der dann Richtung Bernhausen in Neckartailfingen an der Neckarbrücke hält (15.33 Uhr). Dort soll man aussteigen und in den Bus 189, der am Rathaus um 15.36 Uhr abfährt, einsteigen. Tolle Verbindung eigentlich, drei Minuten bis zur Abfahrt, eine Minute davon eingeplant als Fußweg. Leider hat der Bus 808 fast immer zwei bis drei Minuten Verspätung, sodass es völlig aussichtslos ist, in Neckartailfingen den Bus 189 Richtung Nürtingen zu erreichen. Stattdessen steht man eine halbe Stunde da, um auf die nächste Verbindung zu warten. Da dieses Ereignis im Stundentakt stattfindet, ist es nicht unerheblich für viele Menschen, die diese Möglichkeit nutzen wollen.

Ebenso fragwürdig ist der Plan, das Beratungszentrum am Nürtinger Bahnhof ab Mai zu schließen. Die DB argumentiert damit, dass sie die Regionalstrecke nicht mehr fährt. Das Zentrum ist fast ganztags gut besucht, Jung und Alt brauchen Beratung und Fahrkarten für Reisen in ganz Europa. Der Bahnangestellte selbst meinte, viele Dinge seien für Laien im Internet nicht zu finden, sodass für die vielen Nürtinger Bahnkunden große Nachteile entstehen.

Leserbriefe

Nicht mit dem Glauben Politik machen

Walter Stückle, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Skepsis gegenüber türkischen Schulen“ vom 11. Januar. Jetzt ist es aber genug! Wird ernsthaft darüber nachgedacht, muslimische Schulen zuzulassen. Bei den Moscheen hat man schon den Fehler gemacht, dass dort nicht in deutscher Sprache gepredigt…

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