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Die Veranstaltung aus Querdenker-Sicht

17.04.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eva Böttigheimer, Neuffen. Zum Artikel „Demonstration auf dem Schillerplatz mit wenig Zulauf“ vom 9. April. Schon seit dem 11. Februar findet alle 14 Tage eine Veranstaltung der Querdenker auf dem Schillerplatz statt. Jetzt nach der umstrittenen Veranstaltung in Stuttgart und der Frage, ob diese Demo hätte genehmigt werden dürfen, „stellt sich diese Frage auch in Nürtingen“, meint die Berichterstatterin. Weshalb eigentlich? Alle Auflagen wurden laut Ordnungsamt eingehalten! Es geht offensichtlich nur darum, Stimmung gegen diejenigen zu machen, die anderer Meinung sind als der Mainstream.

Worum es bei der Veranstaltung inhaltlich ging, darüber erfährt der Leser nichts. Interessant war zum Beispiel der Redebeitrag eines Lehrers, der berichtete, was die Testpflicht in den Schulen bewirkt. Alle Schüler müssen getestet werden, wer positiv ist, muss das Klassenzimmer sofort verlassen und wird in den Schulhof geschickt. Dort muss der betroffene Schüler von einem Lehrer psychologisch betreut werden, bis ein Erziehungsberechtigter kommt. Weil die Schnelltests so fehlerhaft sind, muss das Ergebnis dann mit einem PCR-Test bestätigt werden. Was das zum Beispiel mit einem Grundschulkind macht, kann sich jeder ausmalen, der nur etwas Empathie besitzt. Ein 19-jähriger Jugendlicher sprach über die stets wechselnden Maßnahmen der Regierung und zeigte Widersprüche auf. Das längere Interview mit den beiden Organisatoren wurde mit dem Satz abgetan, „die Maßnahmen zur Corona-Pandemie wären in den Augen der Veranstalter unverhältnismäßig“. Das ist mittlerweile ein Allgemeinplatz. Das Foto, bereits vor Beginn der Veranstaltung gemacht, zeigt nur einen Teil der Teilnehmer, bei der Kreuzkirche standen mindestens noch mal so viele Menschen. Das vermittelt den falschen Eindruck, passend zur Überschrift: „Querdenker-Demonstration auf dem Schillerplatz mit wenig Zulauf“. Dies ist sehr abwertend. Fälschlicherweise wurde auch noch berichtet, dass 50 bis 60 Personen angekündigt waren, statt der tatsächlich angemeldeten 150 Personen.

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