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Leserbriefe

Die Unterstützer der Kleinschwimmhalle

06.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Carla Bregenzer, Frickenhausen. Zum Leserbrief „Die Zukunft der Kleinschwimmhalle“ vom 26. Februar. Herr Maurus erkennt durchaus richtig die Bedeutung der Kleinschwimmhalle für alle Gemeinden vom Lenninger Tal bis nach Nürtingen. Herr Maurus irrt aber, wenn er Herrn Kunzmann als den goldenen Reiter zur Rettung der Kleinschwimmhalle darstellt. Das versucht dieser zwar zu sein, leider aber erst seit Beginn des Wahlkampfes und das nimmt ihm keiner ab. Wenn man genau hinsieht, ist Herr Kunzmann wahrscheinlich nicht mal Mitglied im Förderverein „Schwimmhalle Neuffener Tal“. Frau Birner dagegen ist Mitglied und damit aktive Förderin. Aktiv waren Regina Birner und die SPD schon längst vor dem Landtagswahlkampf. So hatte Frau Birner die Kleinschwimmhalle schon im April 2019 zusammen mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Nils Schmid und Bürgermeister Gluiber besichtigt. Bei diesem Termin war auch ich als SPD-Kreisrätin dabei. Die Nürtinger Zeitung berichtete damals darüber. Am 19. Oktober 2020 begrüßte BM Gluiber Nils Schmid (MdB) zusammen mit Martin Gerster (MdB) sowie Regina Birner und Gemeinderäte der Gemeinde Beuren. Beim Besuch der beiden SPD-Bundestagsabgeordneten ging es um die Situation anlässlich des Förderantrags für die dritte Runde des Bundes-Förderprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Es wird Anfang März mit einem positiven Bescheid aus Berlin gerechnet.

Von Herrn Kunzmann war in dieser ganzen Zeit nichts zu sehen und zu hören. Nicht nur hier erweckt der CDU-Kandidat den falschen Eindruck, er sei der große Macher. Auch wenn er sich jetzt vor die Frickenhäuser Gemeinschaftsschule stellt, nimmt ihm das keiner ab, der nur ein bisschen politisch informiert ist. Unsere Gemeinschaftsschule ist ein echtes Erfolgsmodell, das auf Betreiben der SPD im Land und in der Kommune entstanden ist. Und das die CDU-Kultusministerin Eisenmann trotz intensiver Bemühungen nicht kaputt gekriegt hat. Der CDU-Kandidat im Wahlkreis hat dazu genauso wenig beigetragen wie zum Erhalt der Kleinschwimmhalle in Beuren. Dennoch betreibt er damit seinen Wahlkampf. Aber so ist es halt wenn man fünf Jahre nichts getan hat. Dann muss man sich bei den Erfolgen der anderen bedienen.

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