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Leserbriefe

Die Politik des Verkehrsministers

12.12.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ralph Kittl, Kirchheim. Zum Artikel „Verkehrsminister bestätigt Sanierungsstau“ vom 4. Dezember und „Für die meisten sind Bus und Bahn keine Alternative“ vom 3. Dezember. Selbstreflektion? Fehlanzeige! Winfried Hermann hat es sicherlich nicht leicht. Das von ihm, zumindest verkehrspolitisch, regierte Volk sieht einfach nicht ein, dass seine und nur seine Art zu leben und sich fortzubewegen die einzig richtige ist. Dabei hat er sich doch solche Mühe gegeben, alles was nicht in seine Welt passt so madig wie möglich zu machen. Das fing schon vor über zehn Jahren an. Da wetterte er gegen die Deutsche Bahn. Zwei schlimme Ereignisse brachten ihn und die Grünen in Regierungsverantwortung. Seitdem kann er endlich seine Ideen umsetzen. Bei der versprochenen Volksabstimmung machte ihm aber das befragte Volk den ersten Strich durch die Rechnung. Sehr zu seinem Unmut, ist doch sein Weg der einzig richtige. Es folgten Jahre des Auflehnens gegen alles Mögliche, was nicht in den grünen Mobilitätsplan à la Hermann passt.

Das Resultat sieht man nun auch in der Umfrage zur Verkehrspolitik. Stillstand, Verfall und Verteuerung. Eine reife Leistung des seit knapp zehn Jahren verantwortlichen Ministers. Nun tritt er aber die Flucht nach vorn an. Die Probleme können ja kaum sein Fehler sein. Alle anderen sind schuld, nur nicht Winfried Hermann. Klar. Er hat schließlich das Patentrezept für die Mobilität von morgen. Nicht jeder für sich, sondern nur das grüne Verkehrsministerium entscheidet, wer wann wie wohin fährt. Das Volk kann und will das aber gar nicht. Deshalb hat der Minister neuerdings auch den Plan, nach der kalten Enteignung auch die heiße einzuführen. Vielleicht gibt es dann am 14. März auch mal den verdienten Denkzettel. Den haben sich Menschen wie Hermann dann aber auch hart erarbeitet.

Leserbriefe

Nawalny und das russische Volk

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Der besondere Blick auf Putin“ vom 11. Januar. Ei, was ist er doch für ein Tausendsassa, der „gute Russe Nawalny“. Russische „Gönner“ bezahlen seine Behandlung in Berlin. Welcher Art die wohl sind? 30 000 Dollar investiert er (woher kommt das…

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