Leserbriefe

Die Konsequenz kann nur der Ausstieg sein

12.11.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dr. med. Erwin Müller, Nürtingen. Zum Tagesthema „Wir gegen uns“ vom 11. November. Im zweiten Absatz schreibt Rainer Wehaus: „Triftige Gründe, warum der Salzstock Gorleben als Endlager taugen sollte, wurden bis heute nicht gefunden.“ Sie werden wohl auch nie gefunden werden, da heute ja kein Mensch sagen kann, was in 24 000 Jahren los ist (Halbwertszeit von Plutonium). Die Asse schien auch ein sicheres Endlager zu sein, und jetzt bricht nach zehn Jahren Wasser ein, das die Fässer zum Korrodieren bringt, wodurch der radioaktive Müll in die Umwelt und ins Grundwasser geraten kann. Drum überlegt man sich an höchster Stelle, ob und wie man den Müll wieder aus der Asse entfernen kann, und zu welch immensen Kosten, und wohin damit!

In diesem Dilemma kann es nur eine logische Konsequenz geben: So schnell als irgend möglich aus der Atomenergie auszusteigen, um nicht noch mehr radioaktiven Müll zu produzieren, von dem keiner weiß, wohin mit ihm, und gleichzeitig die vielfachen Gefahren dieser menschenfeindlichen Technologie zu vermeiden (technisches und menschliches Versagen, Terrorismus).

Dieser logische Schluss fehlt im oben erwähnten Tagesthema restlos. Und das ist absolut unverständlich! Zumal Herr Wehaus auch Kinder hat!

Leserbriefe

Nürtingen für die Enkel und Urenkel

Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Freie Wähler plädieren für Investorenwettbewerb am Neckar“ vom 20. Juli sowie einigen anderen Veröffentlichungen dieser Tag.

Ich gehe bald auf die achtzig zu. Sollen Weib, Kinder und Enkel sagen, am besten kommt der Alte gleich ins Heim? Denn wenn er…

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