Rolf Löffler, Köngen. Papa und Mama möchten mit Fritz und Lotte die nicht mehr mobilen Großeltern besuchen. Geht nicht! Geht doch – mit vier Einzelterminen. Willkür pur, frei nach Gerhard Raff: „Herr, schmeiß Hirn ra!“ Preisfrage: Wer von diesen vieren ist mutmaßlich positiv infiziert? Beispiellose Fehlentscheidungen, Versäumnisse und Hilflosigkeit wie bei Corona-Tests und bei der Impfstrategie sind nicht nur von Panik dem Super-Wahljahr 2021 geschuldet, weil alle wiedergewählt werden wollen, sondern auch den – nicht erlern- und studierbaren – Berufen der Bundes- und Landespolitiker (die ich mal mühsam zusammengetragen habe). Jeder einzelne dieser Berufe ist zweifellos ehrbar und fachlich fundiert. Allerdings mangelt es mir da oft an Fachkompetenz bei Entscheidungen über milliardenschwere Rettungsschirme, über milliardenschwere, konzeptlos wie mit dem Salzstreuer auf Deutschland herunterrieselnden Pandemie-Hilfen, über weitreichende und zu kurz gedachte Lockdowns und vieles mehr.
Hotspots stehen mit nicht unerheblichen Zahlen an Infektionen wie bei Massendemos sowie besonders in Gemeinschaftsunterkünften, bei Heimatrückkehrern und Sippenfeiern, die aus „bestimmten Gründen“ unter den Teppich gekehrt werden, den fragwürdigen Schließungen gegenüber von Hotels, Restaurants, Kinos, Theatern, Zoos, Friseurgeschäften, Blumenläden, Buchhandlungen und so weiter, die oft viel Geld in die Hand genommen haben, um den erforderlichen Hygienemaßnahmen gerecht zu werden – umsonst!
Über allem schwebt der umstrittene Fraktionszwang, bei dem Partei-Imame die Richtlinien und Entscheidungen vorgeben, ungeachtet der „Gewissens-Schwüre“ jedes einzelnen Abgeordneten (Hameln-Effekt).
Leserbriefe | 29.01.2026 - 05:00
Politik und Kirche trennen
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Lieber Diplomaten statt Soldaten schicken“ vom 26. Januar.
Auf dem beigefügten Pressefoto sind der Co-Bundesvorsitzende und die Landtagskandidatin der Partei Die Linke vor dem Altar mit dem Altarkreuz abgebildet. ...
Leserbriefe | 29.01.2026 - 05:00
Wer ist hier wirklich willkommen?
Christof Schnitzler, Nürtingen. Zum Leserbrief „Sachlichkeit statt Spitzen“ vom 22. Januar.
Ich habe in der Podiumsdiskussion eine Situation geschildert und dem Kandidaten Felix Schneider eine Frage gestellt: Ein junger Freund von mir ist ...