Leserbriefe

Die Ja-Sager und die Nein-Sager

27.01.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Johannes Ottenwälder, NT-Neckarhausen. Zum Leserbrief „Stuttgart 21 und viele marode Straßen“ vom 21. Januar. Herr Essl meint also, Stuttgart 21 wäre an den Schlaglöchern in den Straßen schuld. Demnächst werden wir hier vermutlich auch noch lesen dass S 21 die Eurokrise herbeigeführt hat, die Bankenkrise ohne S 21 ausgeblieben wäre und möglicherweise wäre auch der Rinderwahn nie aufgetreten, wäre S 21 nicht gebaut worden. Das Land leistet erst seit 2011 Zahlungen für S 21, Schlaglöcher sind jedoch ein altbekanntes Phänomen. Nun wirft er aber den – wie er uns nennt – Nein-Sagern vor, sie seien an den Schlaglöchern schuld. Richtig ist: wie viel Geld für Straßenerhalt ausgegeben wird, entscheidet unsere Landesregierung und nicht zukunftsorientierte Nein-Sager.

Ich gehe mal davon aus, dass Herr Essl im Frühjahr 2011 eine Partei gewählt hat, die nun den Verkehrsminister stellt und dafür verantwortlich ist, dass Haushaltsmittel von Straßenbau und -erhaltung massiv umgeschichtet wurden auf Radwegebau und öffentliche Verkehrsmittel (was ich durchaus für richtig halte). Hätten sich aber die „Ja-zum-Ausstieg-aus-allem-Sager“ bei der Volksabstimmung durchgesetzt, wären nicht nur enorme Ausstiegskosten entstanden, sondern es hätte auch noch das Milliardengrab K 21 finanziert werden müssen. Wir Nein-Sager haben Herrn Essl daher vor noch mehr Schlaglöchern bewahrt. Er sollte uns dankbar sein.

Leserbriefe

Englische Spielplätze zum Vorbild nehmen

Dietmar Parchow, Unterensingen. Zum Artikel „Kerzen erinnern an Tod eines Dreijährigen“ vom 22. Januar. Unermessliche Schmerzen und Trauer für Eltern, Kinder, Erzieherinnen und Stadtverwaltung in Schwäbisch Gmünd. Der Sprecher der Stadt sagt, dass der Spielplatz vom Tüv abgenommen sei: „Ob…

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