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Leserbriefe

Die Aufenthalte der Züge sind länger

28.05.2011 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Johannes Glaser, Frickenhausen-Linsenhofen. Zum Leserbrief vom 19. Mai „Stuttgart und das Phantomkonzept K 21“. Wenn in diesem Palaver um Stuttgart 21, pro und contra, jemand eine Ahnung vom Tuten und Blasen hat, dann ist dies Herr Hopfenzitz. Sonst äußern sich doch überwiegend selbst ernannte Fachleute, inklusive der sogenannten Manager der Bahn. Einen Durchgangsbahnhof mit dem U-Bahnhof von Stuttgart 21 zu vergleichen ist ein Witz. Kein Zug, besonders im Berufsverkehr, kommt in diesem Bahnhof mit einem Aufenthalt von ein bis zwei Minuten zurecht; beim Umsteigen wird ja kaum der Anschlusszug am selben Bahnsteig gegenüber stehen und so weiter. Der Reisende muss rauf und wieder runter, oder darf er über die Gleise laufen wie in Oberboihingen? Also auch lange Wege? Der Zug von der Gäubahn könnte ja auch nach Gleis 16 einfahren, das wäre ein noch besseres Argument. Da müsste den Gleisbelegungsplan (den gibt es wirklich) schon ein Supermanager ausgearbeitet haben. S 21 ist halt ein „ährakäsiges Projekt“, das um jeden Preis realisiert werden muss, denn so etwas hat sonst niemand. Darum sind eigentlich alle Diskussionen überflüssig, aber nach 40 Dienstjahren als Fahrdienstleiter (auch auf einem großen Bahnhof) wollte ich die Ansichten von Herrn Hopfenzitz unterstützen. Übrigens den Zug fährt, besser führt, ein Lokführer, amtlich Triebfahrzeugführer, kein Fahrer und kein Zugführer. Das wusste nicht einmal der Supermanager der DB, Herr Mehdorn.

Leserbriefe

Grüne verbieten keine Einfamilienhäuser

Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Das Ende des Einfamilienhauses“ vom 22. Februar. „Es ist einfach albern“ meinte Ministerpräsident Kretschmann dieser Tage, dass irgendjemand in Deutschland verbieten wolle, dass Menschen Einfamilienhäuser bauen dürfen. Und es ist nachweislich…

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