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Der Zweckverband und der Große Forst

25.09.2010 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieter Bopp, Nürtingen. Nachdem im Gewerbegebiet Großer Forst nur noch kleine Brötchen gebacken werden, bin ich der Meinung, dass dies auch alleine durch die Stadt Nürtingen und ohne den Gewerbezweckverband durchgeführt werden kann. In einem Bürgergespräch mit OB Heirich am 22. Juli habe ich diese Möglichkeit angesprochen. Dies würde für Nürtingen bedeuten, dass Entscheidungen über Flächen auf eigener Markung auch nur von Gremien der Stadt getroffen werden, ohne dass die auswärtigen Mitglieder des Gewerbezweckverbandes Einfluss nehmen können.

Ich habe dazu vorgeschlagen: Die Stadt Nürtingen übernimmt alle bis jetzt angefallenen Kosten für Grundstückskäufe, Erschließung und Vermarktung des Großen Forsts alleine. Nach dem Verteilerschlüssel wären dies 50 Prozent, die zusätzlich übernommen werden müssen, nach meiner Kenntnis circa 700 000 bis 800 000 Euro. Als Gegenleistung verzichten die auswärtigen Mitglieder auf den Zugriff zum Großen Forst und beschränken sich auf die Bachhalde.

Ein Verzicht des Gewerbezweckverbandes auf den Großen Forst dürfte diesen Mitgliedern nicht schwerfallen. In der Bachhalde sind zwar aufgrund der seitherigen Praxis, Investitionen grundsätzlich über Kredite zu finanzieren, circa sieben bis acht Millionen Euro Schulden aufgelaufen, die aber nach Aussage von OB Heirich durch dort noch nicht verkaufte Grundstücke gedeckt sind. Auch durch die Tatsache, dass dieser Zusammenschluss „auf Druck von oben“ und großteils ohne Begeisterung erfolgte, sehe ich hier eine gute Möglichkeit für eine Korrektur.

Welcher Bürgermeister der auswärtigen Verbandsgemeinden macht den Anfang und stellt einen entsprechenden Antrag?

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