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Der Fall Zypern und die Eurokrise

04.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Siegfried Stumpp, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Zweifel an Merkels Garantie“ vom 27. März. Ende der 70er- Anfang der 80er-Jahre gingen wegen Geldentzug beziehungsweise durch Generationswechsel erste Betriebe Pleite. Im Jahre 1989 vereinbarte die CDU-Regierung von Helmut Kohl den Vollzug der Wiedervereinigung. Die Währung der neuen Bundesländer wurde auf Deutsche Mark umgestellt, was Milliarden-Beträge verschlang. Dies war wieder eine Schwächung der Deutschen Mark ohne das Einverständnis der Staatsbürger.

2002 wurde die Währungsumstellung von Deutsche Mark auf Euro festgelegt. Auch diese Festlegung erfolgte von Kohl ohne seine Staatsbürger zu fragen. Seit dieser Zeit, ist der Euro Zahlungsmittel in Europa. Der Regierungswechsel 1998 brachte noch mehr Schulden. 2005 dann erfolgte die Abwahl von Schröder und die neue Regierung mit CDU-Kanzlerin Merkel und der SPD. Es ist nicht nachvollziehbar, dass sich trotz Vergrößerung des Bundestags sowie des Bundesrats Entscheidungen bei dringenden Änderungen von Finanzzuständigkeiten oder Gesetzen, immer öfter in die Länge gezogen werden.

2009 wurde eine viel bessere Regierung gewählt mit Frau Merkel als Bundeskanzlerin und Guido Westerwelle als Außenminister und Vizekanzler. Frau Merkel meinte, mit der FDP wäre das Regieren erfolgreicher. Heute haben wir eine Eurokrise und Sorgen wegen dem Fall Zypern. Das Parlament ist bedeutend größer geworden. Aber als Bundesbürger vermisst man heute, im Gegensatz zu den Entscheidungen von 1989 und 2002, die schnellen Umsetzungen der Entscheidungen. Es waren damals keine Entscheidungen mit der Zustimmung der Bundesbürger, aber Entscheidungen des Parlaments. Heute jedoch hat fast jeder Bundesbürger den Eindruck, dass unser Parlament zum Diskussionskreis verkommt. Dringende Entscheidungen werden leider immer öfter in weiter Ferne vertagt. Zum Beispiel der Fall Zypern und die Eurokrise!

Leserbriefe

Gut dotierte Beamtenposten

Albrecht Dürner, Neckartailfingen. Zum Artikel „Lukrative Beamtenstellen“ vom 4. Mai. Ein sehr zweifelhaftes Vorgehen der noch amtierenden Bundesregierung wird beschrieben.

Schaffung von zusätzlichen B 8-Besoldungsstellen – 71 an der Zahl – dotiert mit mindestens 8300 Euro monatlich, eher…

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