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Der Fall Michael Glos

18.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerhard Moll, Neckartenzlingen. Die Mehrwertsteuererhöhung hat man geschluckt, ebenso die Versicherungssteuer; der Sparerfreibetrag wurde halbiert. Die Abgeltungssteuer (25 Prozent) statt der Freistellungsbeträge ist im Kommen und so weiter. Die Industrie wird mit erheblichen Steuergeschenken bedacht. Die Rente steigt mit 0,54 Prozent saustark! Die Krankenversicherung nimmt die Erhöhung wieder weg; etwa 4,50 Euro.

Ja, und dann steht doch der Wirtschaftsminister Michael Glos vor die Kamera und macht den Arbeitenden das Maul wässrig Einkommensteuersenkungen soll es geben. So scheinheilig können nur Minister sein. 2009 oder 2010 solls das geben. Nach der Bundestagswahl. Schön wärs. Da sieht man wieder den Parteiegoismus durchscheinen. Ich dachte immer, es ginge um Deutschland oder Europa. Aber anscheinend ist der Parteiegoismus wichtiger. Herr Glos hat sein Amt dem Parteifreund Edmund Stoiber zu verdanken, der die Flucht nach Bayern antrat. Seine bisherige Leistung war eher als schwach zu bewerten. Ein Fachminister mit Wirtschaftserfahrung hätte eher in die Große Koalition gepasst. Als Landesgruppenchef war er gut, der Michael Glos. Vor der Wahl nimmt man ihn beim Wort.

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Überzeugende Ziele sehen anders aus

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