Leserbriefe

Den Kopfbahnhof modernisieren

24.11.2011, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kai Hansen, Nürtingen. Zum Artikel „Projekt Stuttgart 21“ vom 19. November. Am Samstag wurde auf der Titelseite der große Bahnhof gezeigt. Zu sehen war die Konsumhalle des derzeit noch zweifelsfrei funktionsfähigen Stuttgarter Hauptbahnhofs. Da wo derzeit die Gleise ebenerdig erreichbar sind, erwarten uns zukünftig Abstiege mit jeweils nur einer Rolltreppe in eine Richtung. Im Innenteil dann Bilder, die schlichtweg Unwahrheiten darstellen. Da werden breite Treppen gezeigt mit zwei Rolltreppen. Das wäre zwar sinnvoll, ist aber baulich nicht vorgesehen, weil der Platz zwischen Abgang und Bahngleisrand zu eng ist. Bilder können trügen. Die Beispiele wären fortzusetzen.

Dann noch Herr Ingenhoven, der sich darüber auslässt, dass Bürger den Politikern doch bitteschön trauen sollen. Na ja, in welche Katastrophen das führen kann, erleben wir und haben wir erlebt. Dass Politiker entschieden haben, ohne Prüfung der Fakten, weiß in Baden-Württemberg inzwischen wirklich jeder. Der in der Überschrift so poetisch vom deprimierten Architekten hervorgehobene Mut, der Außergewöhnliches entstehen lässt, erscheint darin, eine Wende zu vollziehen und zuzugeben, dass der Tiefbahnhof eine zu große Zahl Probleme nach sich zieht. Mutig wäre eine Wende, mit der das wahrlich knappe Geld für eine ansehnliche Modernisierung des bestehenden und funktionstüchtigen Kopfbahnhofs verwendet wird. Aber der Stolz und die Ignoranz stehen dagegen.

Leserbriefe

E-Mobilität: Ein tot geborenes Kind

Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Leserbrief „Erfolgversprechende Anstrengungen“ vom 6. Juli. Herr Rall hat recht, wenn er meint, jeder, der sich in die Debatte um die Zukunft der Energieversorgung einschaltet, möge sich um die Technik kümmern. Das reicht aber nicht. Die erste Frage ist…

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